Wie vorstehend jedoch ausgeführt wurde, hat dieser Vermerk keinerlei Beweiswert, da es bereits an zuverlässig durchgeführten Wirkstoff-Tests mangelt und nicht nachvollzogen werden kann, worauf sich diese Deklaration als THC-Cannabis stützt. Der Beschuldigte sagte zu dieser Position aus, es seien Schnittabfälle gemischt aus THC- und CBD-haltigen Pflanzen (act. 2/2 StA Frage 48; act. 2/6 StA Frage 42). Da somit weder gestützt auf die vorhandenen Berichte festgestellt werden kann, ob und in welchem Umfang der Wirkstoff THC enthalten ist und ein Geständnis des Beschuldigten nicht vorliegt, muss im Zweifel davon ausgegangen werden, dass es sich nicht um Drogenhanf handelt.