6.4.2 Subjektiver Tatbestand In subjektiver Hinsicht muss die Handlung mit Vorsatz erfolgen. Besteht die Beschimpfung in einem Werturteil (Formalinjurie), muss sich der Vorsatz nur darauf richten, dass die Äusserung ehrenrührig ist, nicht auch darauf, dass sie nicht vertretbar ist (BGE 79 IV 22; 93 IV 20, 23; Franz Riklin, in: Marcel Alexander Niggli/Hans Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Strafrecht (StGB und JstG), 4. Aufl., Basel, 2019, N. 14 zu Art. 177).