{"Signatur": "UR_OG_003", "Spider": "UR_Gerichte", "Datum": "2024-06-28", "PDF": {"Datei": "UR_Gerichte/UR_OG_003_2024-OG-S-23-16--SVG_2024-06-28.pdf", "URL": "https://www.ur.ch/_rte/publikation/40166", "Checksum": "b23c3fb1d35ffe8afeb71b6c0a46289b"}, "Scrapedate": "2026-01-05", "Num": ["2024_OG S 23 16_ SVG Widerhandlungen"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Uri Obergericht Strafrechtliche Abteilung 28.06.2024 2024_OG S 23 16_ SVG Widerhandlungen"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Uri Obergericht Strafrechtliche Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Uri  Strafrechtliche Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Uri  Strafrechtliche Abteilung"}], "ScrapyJob": "446973/59/1992", "Zeit UTC": "05.01.2026 07:27:12", "Checksum": "cbc397bc6ce87a8d13d05e46b0db26f7", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Uri Obergericht Strafrechtliche Abteilung 28.06.2024 2024_OG S 23 16_ SVG Widerhandlungen\n\n 1. der groben Verkehrsregelverletzung durch Überschreiten der signalisierten Höchstgeschwindigkeit um netto 76 km/h, angeblich begangen am 21. Dezember 2020, um\n04:21 Uhr, auf der Autobahn A2, in Monteceneri;\n\n2. des Fahrens ohne Berechtigung, angeblich begangen am 21. Dezember 2020, am 19. März\n2021 und am 3. September 2021.\n\n3. Unter Einbezug der rechtskräftigen erstinstanzlichen Schuldsprüche gemäss Ziff. I.1 wird er dafür\nin Anwendung der Artikel\n\n27 Abs. 1, 32 Abs. 2, 90 Abs. 3 i.V.m. Abs. 4 lit. c, 95 Abs. 1 lit. b SVG\n4a Abs. 5 VRV\n22 Abs. 1 SSV\n\nbestraft mit:\n\n- Freiheitsstrafe von 15 Monaten, bedingt\nDer Vollzug der Freiheitsstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 5 Jahre festgesetzt.\n\nIII.\n\n1. Die Verfahrenskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von insgesamt CHF 5'200.00 werden bestätigt und sind von A.____ im Umfang von 50 Prozent, ausmachend CHF 2'600.00, zu tragen. Die\nrestlichen Verfahrenskosten von 50 Prozent, ausmachend CHF 2'600.00 gehen zu Lasten der Staatkasse des Kantons Uri.\n\n2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus:\n\nCHF 2'200.00 Gerichtsgebühr Rechtsmittelverfahren\nCHF 200.00 Barauslagen pauschal\nCHF 2'400.00 Total,\n\ngehen vollumfänglich zu Lasten der Staatskasse des Kantons Uri.\n\nSeite 19 von 21\nIV.\n\n1. Das volle Honorar des amtlichen Verteidigers von A.____, RA MLaw Ralph Bomatter, wird für das\nerstinstanzliche Verfahren auf CHF 4'639.90 (inklusive Barauslagen und MWST) festgelegt.\n\nDer Kanton Uri richtet dem amtlichen Verteidiger für das erstinstanzliche Verfahren eine amtliche\nEntschädigung von CHF 3'543.65 aus.\n\nA.____ ist verpflichtet, dem Kanton Uri die dem amtlichen Verteidiger ausgerichtete Entschädigung im Umfang von 50 Prozent, ausmachend CHF 1'771.80, zurückzuzahlen und dem amtlichen\nVerteidiger die Differenz zwischen der amtlichen Entschädigung und dem vollen Honorar im Umfang von 50 Prozent, ausmachend CHF 548.10, zu erstatten.\n\n2. Der Kanton Uri richtet dem amtlichen Verteidiger von A.____, RA MLaw Ralph Bomatter, für das\nRechtsmittelverfahren eine amtliche Entschädigung von CHF 4'219.14 (inklusive Barauslagen und\nMWST) aus. Eine Rück- und Nachzahlungspflicht besteht nicht.\n\nV.\n\nEröffnung\n- Berufungsklägerin\n- Beschuldigter/Berufungsbeklagter, vertr. durch RA MLaw Ralph Bomatter\n\nMitteilung\n- Vorinstanz\n- Amt für Justizvollzug, Bahnhofstrasse 1, 6460 Altdorf (nach Rechtskraft)\n- Amt für Arbeit und Migration, Abteilung Migration, Klausenstrasse 4, 6460 Altdorf (nach\nRechtskraft)\n- Ministero pubblico, Viale Stefano Franscini 17, 6500 Bellinzona (nach Rechtskraft, zum Vollzug von Ziff. I.3-I.5)\n- Amt für Strassen- und Schiffsverkehr, Gotthardstrasse 77, 6460 Altdorf (nach Rechtskraft)\n\nAltdorf, 3. Juli 2025\n\nSeite 20 von 21\nOBERGERICHT DES KANTONS URI\nStrafrechtliche Abteilung\n\nDie Vorsitzende Die Gerichtsschreiberin\n\nRechtsmittelbelehrung\nGegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. Bundesgerichtsgesetz erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung\nbeim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, in der in Art. 42 Bundesgerichtsgesetz vorgeschriebenen\nWeise schriftlich einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die zulässigen Beschwerdegründe\nrichten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes.\n\nBei amtlicher Verteidigung:\n\nGegen den sie betreffenden Entschädigungsentscheid kann die amtliche Verteidigung gemäss Art. 135\nAbs. 3 StPO Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innert 10 Tagen nach der Zustellung des Entscheides bei der ersten Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichtes, Kanzlei, Postfach 2720, 6501\nBellinzona, schriftlich und begründet (Art. 396 Abs. 1 und Art. 385 Abs. 1 StPO) einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die zulässigen Beschwerdegründe richten sich nach den massgeblichen\nBestimmungen der Strafprozessordnung (Art. 379 ff. StPO).\n\nVersand:\n\nSeite 21 von 21\n"}