Als Fazit kann aus der Schussrekonstruktion gezogen werden, dass das von K angegebene Szenario 3 mit dem tatsächlich aufgefundenen Spurenbild aufgehen kann. Zwar entspricht es nicht exakt den Angaben anlässlich der Tatortrekonstruktion. Indessen ist nachvollziehbar, dass die seinerzeitigen Angaben nicht exakt der Realität entsprochen haben könnten. Nicht realistisch ist hingegen ein vorgetäuschter Mordanschlag. Die Schussrekonstruktion erweist sich insgesamt als wenig aussagekräftig. Jedenfalls aber kann aus ihr bei objektiver Betrachtung nichts zugunsten von W abgeleitet werden