Die Vorinstanz und das Obergericht im Verfahren OG S 13 3 sind aufgrund eines Indizienbeweises zum Schluss gekommen, dass W Tatbeteiligter des Mordversuchs auf K war (Urteil LGS 12 1 vom 24. Oktober 2012, E. 4.6.2.2 und 4.6.2.3; Urteil OG S 13 3 vom 11. September 2013, E. 9.7). Im Urteil vom 18. April 2016 ist das Obergericht nach einer Würdigung der alten und im Verfahren OG S 14 8 neu gewonnen Erkenntnisse gestützt auf den Grundsatz „in dubio pro reo“ zu einem Freispruch gelangt. Das Bundesgericht befand im Urteil vom 10. April 2017, dass das Obergericht im Urteil vom 18. April 2016 Indizien nicht rechtsgenügend gewürdigt hat.