{"Signatur": "UR_OG_003", "Spider": "UR_Gerichte", "Datum": "2018-01-22", "PDF": {"Datei": "UR_Gerichte/UR_OG_003_2018-OG-S-17-3_2018-01-22.pdf", "URL": "https://www.ur.ch/_rte/publikation/12335", "Checksum": "7d8d30f23fdaa682df2ae25a1b2b45db"}, "Scrapedate": "2026-01-05", "Num": ["2018_OG S 17 3"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Uri Obergericht Strafrechtliche Abteilung 22.01.2018 2018_OG S 17 3"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Uri Obergericht Strafrechtliche Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Uri  Strafrechtliche Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Uri  Strafrechtliche Abteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Versuchter Mord in Mittäterschaft / Entschädigung amtliche Verteidigung "}], "ScrapyJob": "446973/59/1992", "Zeit UTC": "05.01.2026 06:48:39", "Checksum": "4cc92a3080bc303c12d4cdf933aa82d8", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Uri Obergericht Strafrechtliche Abteilung 22.01.2018 2018_OG S 17 3\nRegeste:\nVersuchter Mord in Mittäterschaft / Entschädigung amtliche Verteidigung \n\n (Kürzung um 1 h), Aufwendungen betreffend Privatgutachten vom 3. September\n2015 (Kürzung um 3 h), Recherche P vom 8. September 2015 (Kürzung um 2 h),\nRecherche P vom 10. September 2015 (Kürzung um 40 min), Recherche P vom\n16. September 2015 (Kürzung um 2 h), Telefon vom 29. Januar 2016 (Kürzung um\n10 min, Auslagen um Fr. 1.00), Aktenstudium vom 2. Februar 2016 (Kürzung um\n1½ h), Aufwendungen Privatgutachten vom 3. Februar 2016 (Kürzung um 1 h, Auslagen [Übersetzungskosten] um Fr. 450.00), Aufwendungen Privatgutachten vom\n5. Februar 2016 (Kürzung um 1 h), Aufwendungen Privatgutachten vom 8. Februar\n2016 (Kürzung um 1 h), Aufwendungen Privatgutachten vom 17. Februar 2016\n(Kürzung um 1 h, Auslagen von Fr. 670.00 wurden im Entscheid OG S 14 8 bereits\ngekürzt), Kürzung total 22 h 50 min und Fr. 1'124.00 Auslagen;\n- Persönliche Betreuung von W: Aufwendungen vom 29. Januar 2015 (Kürzung um\n3 h, Auslagen um Fr. 60.00), Abholen Klient vom 22. September 2015 (Kürzung um\n2 h), Kürzung total 5 h und Fr. 60.00 Auslagen;\n- Aufwendungen, welche nicht die Strafverteidigung im Verfahren OG S 14 8 betrafen: Aufwendungen vom 28. Januar 2015 (Kürzung um 2 h, Auslagen um\nFr. 29.00), tel. Besprechung vom 26. Juni 2015 (Kürzung um 50 min), Telefonat\nvom 11. August 2015 (Kürzung um 20 min, Auslagen um Fr. 2.00), Telefonat vom\n19. August 2015 (Kürzung um 10 min, Auslagen um Fr. 1.00), Schreiben vom 27.\nAugust 2015 (Kürzung um 1 h, Auslagen um Fr. 2.00), Brief vom 2. September\n2015 (Kürzung um 2 h, Auslagen um Fr. 2.50), Telefon vom 4. September 2015\n(Kürzung um ½ h), Aufwendungen vom 7. September 2015 (Kürzung um 3 h 20\nmin, Auslagen um Fr. 2.00), Aktenstudium vom 9. September 2015 (Kürzung um 1\nh), Aktenstudium und Mail an Prof. R. vom 23. September 2015 (Kürzung um\n40 min), Besprechung vom 24. September 2015 (Kürzung um 55 min, Auslagen um\nFr. 4.00), Telefonat vom 12. Oktober 2015 (Kürzung um 15 min, Auslagen um\nFr. 1.00), Kürzung total 13 h und Fr. 43.50 Auslagen;\n- Anfahrtswege berechnet ab Zürich statt Luzern: Hin- und Rückwege vom 19., 21.,\n26., 28. und 30. Oktober 2015 sowie 22. und 24. Februar 2016 (Kürzung um je ½\nh), Kürzung total 3.5 h.\n- Reines Aktenstudium: der Aufwand von circa 150 h für reines Aktenstudium wird\nals unangemessen hoch beurteilt. Die Akten waren dem Verteidiger aus dem Untersuchungsverfahren, dem erstinstanzlichen Verfahren und dem ersten Berufungsverfahren grundsätzlich bekannt (vergleiche Bundesgerichtsurteil vom\n10. April 2017, E. 18.4.5). Das Obergericht erachtet eine Kürzung um 50%, also 75\nh, als angemessen.\n- Vorbereitung Hauptverhandlung: auch hier erachtet das Obergericht den geltend\ngemachten Aufwand von circa 120 h als unangemessen hoch. Es nimmt wiederum\neine Kürzung von 50%, ausmachend 60 h, vor.\n- 70 -\n\n14.3.3 Insgesamt wird die Kostennote damit im Umfang von 179.33 h von den geltend gemachten 557.27 h auf 377.94 h gekürzt. Die Auslagen werden auf Fr. 1'409.70 (exkl.\nMWST) beziehungsweise Fr. 1'522.50 (inkl. MWST) bestimmt. Daraus resultiert eine\nEntschädigung für die amtliche Verteidigung durch RA Jaeggi im zweiten Verfahren vor\ndem Obergericht (OG S 14 8) von Fr. 73'698.30 Honorar plus Auslagen von\nFr. 1'522.50, also insgesamt Fr. 75'220.80 inkl. MWST. Vorbehalten bleibt eine anteilsmässige Rückzahlung von 20% beziehungsweise eine Nachforderung von 20% der\nHonorardifferenz nach Art. 135 Abs. 4 StPO. Letzteres ergibt sich aus der Verfahrenskostenausscheidung im Verfahren OG S 14 8 (vergleiche E. 12.4 hiervor), nämlich der\nAuferlegung der Gerichtsgebühren an W im Umfang von Fr. 2'000.00 von insgesamt\nFr. 10'000.00, ausmachend also 20%.\n\n14.4 Verfahren OG S 17 3\n\nIm vorliegenden Verfahren macht RA Jaeggi gemäss Kostennote vom 27. November\n2017 (act. 2.10 Akten OG S 17 3) einen Stundenaufwand von 123.93 h sowie Auslagen\nvon Fr. 352.50 geltend. Hinzu kommen 3 h für die Urteilseröffnung inkl. Reisezeit vom\n22. Januar 2018. Etwas über 27 h des geltend gemachten Aufwandes betreffen die\nVorbereitung der Replik. Das Obergericht erachtet diesen Aufwand als unangemessen\nhoch. Es ging mithin nun um das bereits dritte Berufungsverfahren in derselben Sache\nund nur noch um den Fall K und das damit zusammenhängende Waffendelikt. Die Akten sind bekannt und es stellten sich auch nach den ersten Parteivorträgen grundsätzlich keine neuen Fragen. Das Obergericht erachtet einen Aufwand von 15 h (und damit\neine entsprechende Kürzung in diesem Punkt um rund 12 h) für die Vorbereitung der\nReplik als angemessen. Es ergibt sich ein Aufwand von gerundet 115 h, ausmachend\nein Honorar von Fr. 22'425.00 inkl. MWST. Hinzu kommen Auslagen von Fr. 380.70\ninkl. MWST. Die Entschädigung für die amtliche Verteidigung durch RA Jaeggi im Verfahren OG S 17 3 inklusive Haftverfahren (OG SP 17 1 und OG SP 17 2) wird damit\nbestimmt auf Fr. 22'805.70 (inkl. Auslagen und MWST) und von der Staatskasse Uri\ngetragen. Vorbehalten bleibt Art. 135 Abs. 4 StPO.\n\n15. Kosten der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung der Privatklägerschaft\n\nK wurde die unentgeltliche Rechtspflege nach Art. 136 StPO gewährt (act. 8/19 Akten\nK). Die Entschädigung des Rechtsbeistandes richtet sich sinngemäss nach Art. 135\nStPO (vergleiche E. 14 hiervor). Nach Art. 426 Abs. 4 StPO trägt die (verurteilte) be-\n- 71 -\n\n"}