Falls alle drei Fragen mit „nein“ beantwortet würden, verbleibe Möglichkeit 1, dass tatsächlich einer der seltenen Fälle vorliege, in welchem nach einer Schussabgabe auf der Hülse biologisches Material von einer Person vorhanden sei, die vor dem Schuss die Patrone angefasst habe. Falls diese Fragen nicht beantwortet werden könnten, könne in den Akten möglicherweise festgestellt werden, zu welchem Zeitpunkt und durch wen der Berufungskläger festgenommen und wann ihm die Kleider abgenommen worden seien. Der Zeitpunkt wäre zu vergleichen mit den Zeiten, wann die Hülse sichergestellt worden sei und wann ab der Hülse im KTD die DNA-Spurensicherung durchgeführt worden sei.