{"Signatur": "UR_OG_003", "Spider": "UR_Gerichte", "Datum": "2013-09-11", "PDF": {"Datei": "UR_Gerichte/UR_OG_003_2013-OG-S-13-3-und-O_2013-09-11.pdf", "URL": "https://www.ur.ch/_rte/publikation/7792", "Checksum": "187cdd3dd8e68b8dcfdc7043da708858"}, "Scrapedate": "2026-01-05", "Num": ["2013_OG S 13 3 und OG S 13 5"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Uri Obergericht Strafrechtliche Abteilung 11.09.2013 2013_OG S 13 3 und OG S 13 5"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Uri Obergericht Strafrechtliche Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Uri  Strafrechtliche Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Uri  Strafrechtliche Abteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Versuchte Tötung, evt. 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Linus Jaeggi, Landenbergstrasse 34, 6002 Luzern\n\nBerufungskläger / An-\nschlussberufungsbeklagter / Berufungsbeklagter\n\ngegen\n\nStaatsanwaltschaft des Kantons Uri, Tellsgasse 3, Postfach 959, 6460 Altdorf\n\nBerufungsbeklagte / An-\nschlussberufungsklägerin\n\nund\n-2-\n\nY\nvertr. durch RA lic. iur. Claudia Zumtaugwald, Bruchstrasse 5, 6000 Luzern 7\n\nPrivatklägerin 1 / Berufungsklägerin\n\nund\n\nZ\n\nPrivatkläger\n\nund\n\nA\n\nPrivatklägerin 2\n\nbetreffend\nVersuchte Tötung, evtl. Gefährdung des Lebens,\nMord (Versuch) in Mittäterschaft\n(Urteil Landgericht Uri [LGS 12 1] vom 8./9./10./12./15./17./19./22./23. und\n24.10.2012)\n-3-\n\nhat sich ergeben:\n\nA.\n\nAm 24. Oktober 2012, in begründeter Form versandt am 4. März 2013, eröffnete das\nLandgericht Uri (Strafrechtliche Abteilung) im Verfahren LGS 12 1 mündlich folgendes Urteil:\n\n„ 1.\n1.1\nX ist schuldig der/des\n\n1.1.1\n- versuchten Mordes in Mittäterschaft (Art. 112 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB);\n\n1.1.2\n- Gefährdung des Lebens (Art. 129 StGB);\n\n1.1.3\n- Mehrfachen Widerhandlung gegen das Waffengesetz, namentlich des\n\n1.1.3.1\n- Übertragens einer Waffe an einen Staatsangehörigen, der keine Waffe erwerben\ndarf (Art. 7 Abs. 1 WG und Art. 12 Abs. 1 lit. b WV i.V.m. Art. 33 Abs. 1 lit. g WG);\n\n1.1.3.2\n- unerlaubten Tragens einer Waffe an öffentlich zugänglichen Orten ohne Waffentragbewilligung (Art. 27 Abs. 1 Satz 1 WG i.V.m. Art. 33 Abs. 1 lit. a aWG [Fassung vom 12.12.2008 bis 27.07.2010]);\n\n1.1.3.3\n- unerlaubten Schiessens mit einer Feuerwaffe an öffentlich zugänglichen Orten\n(Art. 5 Abs. 3 lit. c i.V.m. Art. 34 Abs. 1 lit. b WG);\n\n1.1.3.4\n- Nichtaufbewahrens des Vertrags beim Erwerb einer Waffe unter Privaten (Art. 9\nAbs. 1 und Art. 11 Abs. 1 aWG [Fassung bis 11.12.2008] i.V.m. Art. 34 Abs. 1 lit. d\nWG);\n\n1.1.3.5\n- mehrfachen unerlaubten Besitzes von Waffen (Art. 12 und Art. 8 WG i.V.m. Art. 33\nAbs. 1 lit. a aWG [Fassung bis 27.07.2010]);\n-4-\n\n1.1.3.6\n- unsorgfältigen Aufbewahrens einer Waffe (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 34 Abs. 1 lit. e\nWG);\n\n1.1.3.7\n- unerlaubten Tragens einer Waffe in der Öffentlichkeit ohne Waffentragbewilligung\n(Art. 27 Abs. 1 i.V.m. Art. 33 Abs. 1 lit. a aWG [Fassung bis 11.12.2008]).\n\n1.2\nX wird freigesprochen vom Vorwurf des unerlaubten Erwerbs einer Waffe ohne\nWaffenerwerbsschein (Art. 9 Abs. 1 aWG [Fassung bis 11.12.2008]).\n\n2.\n2.1\nX wird gestützt auf Art. 112 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB, Art. 129 StGB, Art. 7 Abs. 1\nWG und Art. 12 Abs. 1 lit. b WV i.V.m. Art. 33 Abs. 1 lit. g WG, Art. 27 Abs. 1 Satz 1\nWG i.V.m. Art. 33 Abs. 1 lit. a aWG (Fassung vom 12.12.2008 bis 27.07.2010), Art.\n5 Abs. 3 lit. c i.V.m. Art. 34 Abs. 1 lit. b WG, Art. 9 Abs. 1 und Art. 11 Abs. 1 aWG\n(Fassung bis 11.12.2008) i.V.m. Art. 34 Abs. 1 lit. d WG, Art. 12 und Art. 8 WG\ni.V.m. Art. 33 Abs. 1 lit. a aWG (Fassung bis 27.07.2010), Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art.\n34 Abs. 1 lit. e WG, Art. 27 Abs. 1 i.V.m. Art. 33 Abs. 1 lit. a aWG (Fassung bis\n11.12.2008) so-wie unter Berücksichtigung von Art. 10, Art. 12 Abs. 1 und Abs. 2,\nArt. 40, Art. 47, Art. 49 Abs. 1 und Abs. 2 sowie Art. 106 StGB bestraft als teilweise\nZusatzstrafe zum Urteil des Obergerichts des Kantons Uri vom 10. Mai 2010 mit:\n\n• 10 Jahren Freiheitsstrafe;\n• CHF 1'000.00 Busse.\n\n2.2\n2.2.1\nDer Verurteilte hat die Busse zu bezahlen. Bezahlt er die Busse schuldhaft nicht, so\ntritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen (Art. 106 Abs. 2 StGB).\n\n2.2.2\nDie Busse und deren Ersatzfreiheitsstrafe werden je nach den Verhältnissen des\nVerurteilten so bemessen, dass der Verurteilte die Strafe erleidet, die seinem Verschulden angemessen ist. Eine Busse kann nicht bedingt ausgesprochen werden.\nSie ist somit immer zu bezahlen. Bezahlt der Verurteilte die Busse nicht fristgemäss, so ordnet die Vollzugsbehörde (Amt für Finanzen Uri) die Betreibung an,\nwenn davon ein Ergebnis zu erwarten ist.\n\n2.2.3\n-5-\n\n"}