{"Signatur": "TI_TRAP_002", "Spider": "TI_Gerichte", "Sprache": "it", "Datum": "2011-04-06", "HTML": {"Datei": "TI_Gerichte/TI_TRAP_002_60-2011-59_2011-04-06.html", "URL": "http://www.sentenze.ti.ch/cgi-bin/nph-omniscgi?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=www.sentenze.ti.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,193.246.182.54:6000&Parametername=WWWTI&Schema=TI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=ITA&nF30_KEY=110322&nX40_KEY=4921786&nTrefferzeile=66&Template=results/document_ita.fiw", "Checksum": "650e9150857d21bcfc99acc973978e62"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["60.2011.59"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["it", "de", "fr"], "Text": "Ticino Tribunale di appello diritto penale La Corte dei reclami penali 06.04.2011 60.2011.59"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Tessin  La Corte dei reclami penali"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tessin  La Corte dei reclami penali"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Ticino Tribunale di appello diritto penale La Corte dei reclami penali"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Reclamo contro il decreto nomina del difensore d'ufficio. le spese per la difesa sono a carico dello Stato, riservato l'art. 135 cpv. 4 CPP"}], "ScrapyJob": "446973/38/2254", "Zeit UTC": "10.04.2026 05:01:36", "Checksum": "d5e57e610009d579124cac2697bd87c4", "Chunktext": "Estratto della sentenza Ticino Tribunale di appello diritto penale La Corte dei reclami penali 06.04.2011 60.2011.59\nRegesto:\nReclamo contro il decreto nomina del difensore d'ufficio. le spese per la difesa sono a carico dello Stato, riservato l'art. 135 cpv. 4 CPP\n\n2.4.\nQuanto alla dottrina che si è confrontata con l’art. 135 CPP, Galliani-Marcellini rammentano che “Il Codice non opera una distinzione fra l’istituto del difensore d’ufficio e quello del gratuito patrocinio, come invece faceva il CPP-Ti. Il difensore d’ufficio è quindi sempre retribuito dallo Stato, che chiederà successivamente il rimborso all’imputato condannato al pagamento delle spese processuali, se le sue condizioni economiche lo permetteranno” (Commentario CPP / GALLIANI-MARCELLINI, art. 135 CPP n. 1).\nDal canto suo, Ruckstuhl rileva che “Schuldner der Entschädigung der amtlichen Verteidigung ist einzig der Staat, selbst wenn die amtliche Verteidigung nicht wegen Bedürftigkeit (sondern etwa deshalb, weil die beschuldigte Person keine Verteidigung bei Notwendigkeit derselben bezeichnet) eingesetzt wurde. (…) Wurde die amtliche Verteidigung (…) gewährt, weil die beschuldigte Person mittellos war, so muss sie zuerst wieder zu neuen finanziellen Mitteln kommen, bevor die Rückerstattung verlangt werden kann. Liegt die Mittellosigkeit zum Zeitpunkt des Endurteils immer noch vor, so greift die Grundregel von Art. 426 Abs. 1, wonach die Kosten der amtlichen Verteidigung von der Gerichtskasse getragen werden, eben aber unter Vorbehalt von Art. 135 Abs. 4” (BSK StPO-JStPO / RUCKSTUHL, art. 135 CPP n. 1, 24).\nPure Lieber evidenzia che “Die amtlich bestellte Verteidigung ist für ihre Tätigkeit durch den Staat (Bund oder Kanton) zu entschädigen. Dies gilt für sämtliche Fälle amtlicher Verteidigung, also auch dann, wenn diese aus anderen Gründen als wegen Mittellosigkeit bestellt wurde. Der Entschädigungsanspruch ist entsprechend der Bestellung der amtlichen Verteidigung durch hoheitlichen Akt öffentlich-rechtlicher Natur; die amtliche Verteidigung entspricht einem Auftrag des Staates an die Verteidigung zugunsten der beschuldigten Person. Es ist somit nicht zulässig, dem amtlich bestellten Verteidiger das Risiko der Nichtbezahlung seines Honorars tragen zu lassen” (ZK StPO / LIEBER, art. 135 CPP n. 1, 2; cfr. inoltre DTF 131 I 217, consid. 2.4. e 2.5.).\nDel medesimo avviso Donatsch, Schwarzenegger e Wohlers, secondo cui “Beauftragt die beschuldigte Person in einem Fall notwendiger Verteidigung keinen Verteidiger oder entzieht sie einem solchen das Mandat, so wird ihr durch die Strafverfolgungsbehörde ein „amtlicher Verteidiger“ bestellt (…). Der Anwalt nimmt dabei eine staatliche Aufgabe wahr. Das Verhältnis zwischen Anwalt und Staat bestimmt sich in einem solchen Fall nach dem öffentlichen Recht. Entsprechend besteht auch der Honoraranspruch gegenüber dem Staat. Im Endentscheid können aber die Kosten des amtlichen Verteidigers mit den Gerichtskosten der beschuldigten Person auferlegt werden. Diese ist verpflichtet, die Kosten zu erstatten, wenn sie wirtschaftlich dazu in der Lage ist (Art. 135 Abs. 4 StPO)” (DONATSCH / SCHWARZENEGGER / WOHLERS, Strafprozessrecht, § 5.4.2).\nAnche Schmid rileva che “Bezahlt wird die amtliche Verteidigung grundsätzlich vom Staat (Bund oder Kanton, StPO 426 I), wobei die Entschädigung nach dem Anwaltstarif des Bundes oder des verfahrensführenden Kantons berechnet wird (StPO 135 I). (…) Die Entschädigung wird am Ende des Verfahrens von der Staatsanwaltschaft bzw. vom urteilenden Gericht festgelegt (StPO 135 II). Für das Honorar haftet allein der Staat. (…) StPO 135 IV regelt in etwas komplizierter und wenig praxisnaher Weise die Rückerstattung der vom Staat für die amtliche Verteidigung gemachten Aufwendungen: Wird die beschuldigte Person im Endentscheid zur Tragung der Verfahrenskosten verurteilt (StPO 426), so hat sie - sobald es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben - (…) Bund oder Kanton die Entschädigungen, die diese für amtliche Verteidigungen leisteten, zurückzuerstatten (StPO 135 IV lit. a)” (SCHMID, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, n. 751, 753).\nUnica voce dissenziente, a cui si riferisce il procuratore pubblico nelle sue osservazioni, è quella di Harari ed Aliberti, i quali sostengono che “À notre sens, la jurisprudence du TF précitée (ATF 131 I 217) demeure applicable dans le cadre de CPP 135 IV. Ainsi, les dispositions cantonales ou fédérales peuvent prévoir soit que l’Etat s’acquitte de la rémunération du défenseur d’office, soit qu’il la garantit à titre subsidiaire lorsque le client ne paie pas son avocat”, facendo riferimento alla soluzione esistente precedentemente in Ticino (CR CPP / HARARI-ALIBERTI, art. 135 CPP n. 28).\nGli stessi autori, nel punto precedente, riportano però la posizione del Messaggio e di un commentatore in senso contrario (CR CPP / HARARI-ALIBERTI, art. 135 CPP n. 27).\n2.5.\nLa citata sentenza DTF 131 I 217 regola una situazione diversa, vigente sotto l’egida del precedente diritto cantonale (in casu, del Canton Friborgo).\nPer il resto, la sentenza si limita a riportare la soluzione previgente in base al diritto cantonale ticinese.\nIn concreto, la decisione del TF non è tale da modificare il chiaro testo della norma del CPP, del messaggio e delle posizioni della dottrina.\n"}