Zürich 1976, S. 27 f.; Eichenberger, Zivilrechtspflege des Kantons Aargau, Aarau 1987, § 285 N 1; RBOG 1988 Nr. 26). b) Sind mithin zivilrechtliche Grundsätze anwendbar, bestimmt sich die Frage, ob ein übereinstimmender Parteiantrag vorliegt, nach dem Inhalt der beiden Willenserklärungen, im Streitfall nach den Regeln des Vertrauensprinzips. Danach sind Willenserklärungen so auszulegen, wie sie vom Empfänger in guten Treuen verstanden werden durften und mussten (BGE 118 II 365 f., 117 II 278 f., 115 II 268; Schönenberger/Jäggi, Zürcher Kommentar, Art. 1 OR N 181 ff.). Primäres Auslegungsmittel ist der Wortlaut der Äusserung.