Praktisch alle Prozessordnungen kennen deshalb den Grundsatz, dass das Rechtsbegehren bestimmt, bei Klagen auf Geldzahlung (soweit ohne Beweisverfahren möglich; vgl. BGE 116 II 219 und RBOG 1995 Nr. 38) beziffert sein muss (Sträuli/Messmer, Kommentar zur Zürcherischen Zivilprozessordnung, 2.A., § 100 N 5). Für den Bereich des thurgauischen Zivilprozessrechts wird seit jeher (Böckli, Zivilprozess-Ordnung für den Kanton Thurgau, § 149 N 4; BGE 116 II 217) daraus abgeleitet, dass auf das in der Weisung enthaltene Klagebegehren abzustellen ist. § 122 Abs. 2 Ziff. 4 ZPO schreibt deshalb - ähnlich wie früher § 149 Abs. 2 Ziff.