Andernfalls käme es tatsächlich zum stossenden Resultat, dass jeder einmal zuviel bezahlte Betrag für den Schuldner verloren und für die Gläubigerin - nach den Worten des Rekurrenten - "als sittliche Draufgabe" gewonnen wäre. Mindestens im Rahmen üblicher Abrechnungsdifferenzen widerspricht eine solche Lösung dem Rechtsgefühl und insbesondere auch der Handhabung im täglichen Leben, wo der Bürger, bedingt durch Indexberechnungsschwierigkeiten, häufig einmal etwas zuviel und einmal etwas zu wenig leistet.