objektiven Tatbestands von Art. 126 StGB rechtfertigen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass bezüglich solcher Gewaltdelikte in den vergangenen bald 50 Jahren eine gewisse Sensibilisierung der Bevölkerung eintrat; was damals noch als Tätlichkeit galt, wird heute ohne weiteres als Körperverletzung eingestuft. In einem neuesten Entscheid hielt das Bundesgericht denn auch fest, ein Faustschlag, der unterhalb des Auges einen Bluterguss verursache, mithin einen Riss der Blutgefässe mit nachfolgendem subkutanem Bluterguss, stelle eine einfache Körperverletzung dar (Pra 83, 1994, Nr. 17).