In Analogie zur Rechtsprechung des Bundesgerichts zur besonders empfindlichen Haut eines jungen Opfers (vgl. Pra 82, 1993, Nr. 237) muss auch die Verletzung eines besonders empfindlichen Körperteils - z.B. des Gesichts - zur Bejahung einer einfachen Körperverletzung führen, dies insbesondere dann, wenn, wie hier, dem Geschädigten zwar eine kleine, aber "verkrustete Brandwunde" verbleibt, welche jedenfalls noch einen guten Tag nach der Tat sichtbar war. Gestützt auf BGE 72 IV 21, gemäss welchem bei einer Schürfwunde an der rechten Nasenseite, einer Quetschung und einer Verfärbung der rechten Gesichtshälfte von einer blossen Tätlichkeit auszugehen ist, liesse sich zwar auch die Anwendung des