Die Launenhaftigkeit von Trainer:innen alleine ist nicht zu beanstanden, soweit sich diese im menschlich vertretbaren Rahmen bewegt. Insbesondere im Leistungssport, in dem Trainingsumfänge von zwanzig bis dreissig Stunden pro Woche bestehen, wäre es vermessen und auch unmenschlich, von Trainer:innen zu verlangen, dass diese stets mit guter Laune ihre Trainings durchzuführen haben. Im Übrigen ist es auch der Leistungssport in Abgrenzung zum Breitensport, der Disziplin und Ordnung zur Leistungsförderung verlangt. Dass damit auch die Entwicklung der Persönlichkeit der Athlet:innen gefördert wird, ist allgemein bekannt.