Dabei sind die immer wieder erwähnten sozialen Ängste des Patienten im Vordergrund, die zu auch hier Behandlungsunterbrüchen im Sinne eines Vermeidungsverhaltens führen. Der Patient ist unserer Einschätzung nach behandlungsmotiviert, leidet erheblich unter seinen Zuständen, findet aber nicht die Kraft veränderte Copingstrategien anzuwenden trotz rationaler Einsicht in die Notwendigkeit solcher Massnahmen. Die Weiterführung der hier begonnenen antidepressiven Einstellung sollte aufgrund der chronifizierten Störung weiter erfolgen. Die familiären Belastungssituationen, die seit Kindheit und Jugendzeit des Patienten bestehen