{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-06-20", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-76_2018-06-20.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "593c03a00a6c392ad1ec4a6a9f57483b"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-76_2018-06-20.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_76_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2a116266ceaf289c188daac58e194c337a69348303194998866688e94666055b987f71b8af420ca33d1de8ffbf6139931d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2a116266ceaf289c188daac58e194c337a69348303194998866688e94666055b987f71b8af420ca33d1de8ffbf6139931d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_76", "Checksum": "c825ff44fe235cb0f5023018bbee2c9a"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 76"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 20.06.2018 I 2017 76"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Berufliche Vorsorge | Berufliche Vorsorge (mit med. SV)"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:11:42", "Checksum": "28db436b28200a5b64f7b230a1049227", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 20.06.2018 I 2017 76\nRegeste:\nBerufliche Vorsorge | Berufliche Vorsorge (mit med. SV)\n\n3.2.9 Der RAD-Arzt Dr.med. J.________ (FMH Allgemeinmedizin) hielt in seiner\nStellungnahme vom 19. Januar 2011 fest (Kläg-act. 16 = IV-act. 23-4/4), dass\nbeim Kläger ein Gesundheitsschaden (Persönlichkeitsstörung) nachgewiesen\nsei. Es sei nachvollziehbar, dass der Versicherte aufgrund des\nGesundheitsschadens das Studium abgebrochen, somit keine berufliche\nErstausbildung habe und heute \"nur\" als Hilfsarbeiter tätig sei. Es stelle sich die\nFrage, unter welchen Voraussetzungen eine berufliche Erstausbildung auf\ntieferem als akademischem Niveau gelingen könne. Gemäss Dr.med.\nF.________ wäre dafür eine begleitende psychiatrische Behandlung notwendig;\ngemäss den Angaben des SPD sei die Therapie aber bereits wieder\nabgebrochen worden. Dr.med. J.________ schlug eine Anfrage an den\n\n13\npsychiatrischen Dienst des RAD vor, ob im Rahmen der Mitwirkungspflicht des\nVersicherten eine Auflage zur begleitenden fachärztlich psychiatrischen\nBehandlung zu machen sei.\n\n3.2.10 Für den 1. und 2. Februar 2011 bescheinigte Dr.med. L.________ (FMH\nAllgemeinmedizin, T________) dem Kläger eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit\n(ohne Grundangabe). Vom 3. bis 7. Februar 2011 attestierte der Chiropraktiker\nDr. K.________ dem Kläger eine vollständige und vom 10. bis 25. Februar 2011\neine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Kläg-act. 12). Termine beim Chiropraktiker sind\nfür den 10., 12., 14. und 17. Februar 2011 belegt.\n\n3.2.11 Am 9. April 2011 erlitt der Kläger einen Unfall beim Skaten, bei dem er\nsich den linken Fuss verletzte (Knochenabsplitterung, Riss der Innen- und\nAussenbänder). Er blieb in der Folge bis zur Beendigung seines befristeten\nArbeitsverhältnisses als Hilfsarbeiter bei der Arbeitgeberin am 21. Juni 2011\narbeitsunfähig (Klage S. 6, Klageantwort S. 4 oben; Schadenmeldung UVG,\nKläg-act. 13).\n\nIn den Akten findet sich zur Fussverletzung u.a. ein Bericht von Dr.med.\nM.________ [vis.] und Dr.med. N.________-Weinberger (Oberarzt bzw.\nAssistenzärztin, R.________) vom 25. April 2013. Es wird die folgende Diagnose\ngestellt (IV-act. 75-1/2):\nPersistierende Schmerzen linkes anteromediales OSG bei:\n- Vernarbungen des Ligamentum tibiotalare posterius und\nüberschiessender Periostreizung der medialen Talusschulter,\nintraartikulärer Osteophyt mediale Talusschulter links bei\n- St. n. OSG-Arthroskopie und offener, lateraler Bandrekonstruktion,\nEntfernung eines accessorischen Knochens am medialen Malleolus,\nRekonstruktion ventraler Anteil am Lig deltoideum links vom 12.08.2011\nbei:\n- massiver OSG-Instabilität links nach rezidivierenden Distorsionstraumata\n- schmerzhaften accessorischen Knochen medialer Malleolus links.\n\n3.2.12 Mit internem psychiatrischem Konzil vom 23. Mai 2011 hielt der RAD-Arzt\nDr.med. O.________ (FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zertifizierter\nmedizinischer Gutachter SIM) fest, dass die Auferlegung einer begleitenden\npsychiatrisch/psychotherapeutischen Behandlung im Rahmen der\nMitwirkungspflicht (des Klägers) während der Ausbildung sinnvoll und zumutbar\nsei. Eine erstmalige berufliche Ausbildung ohne psychotherapeutische\nBegleitung sei nicht ratsam (Kläg-act. 17).\n\n14\n3.2.13 Mit Mitteilung vom 9. Juni 2011 (IV-act. 28) gewährte die IV-Stelle\nSchwyz dem Kläger Berufsberatung im Hinblick auf eine erstmalige berufliche\nAusbildung. Mit separatem Schreiben vom 9. Juni 2011 (IV-act. 30-1/4) forderte\ndie IV-Stelle Schwyz den Kläger im Rahmen der Mitwirkungspflicht zur\nDurchführung einer regelmässigen psychiatrisch-psychotherapeutischen\nBehandlung auf. Im ersten halben Jahr seien alle zwei Monate Urinkontrollen auf\nillegale Suchtmittel vorzunehmen.\n\nAm 20. Juli 2011 teilte der Kläger der IV-Berufsberaterin mit, dass er sich bei\nFrau Dr.med. I.________ (SPD Lachen) in Psychotherapie begeben werde, der\nerste Termin sei am 29. Juli 2011 (IV-act. 34).\n\nIn Absprache mit der IV-Stelle startete der Kläger am 19. September 2011 eine\nLehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich (PH Zürich) (IV-act.\n36-1/4). Im Zwischenbericht vom 12. Dezember 2011 wurde festgehalten, dass\nder Kläger sehr motiviert sei, die Ausbildung zum Primarlehrer erfolgreich zu\nabsolvieren. Die PH Zürich sei nach einer längeren Eignungsabklärung zum\nSchluss gekommen, dass der Kläger für den Studiengang Primarstufe geeignet\nsei (IV-act. 371/2). Die IV-Stelle Schwyz erteilte am 21. Dezember 2011\nKostengutsprache für die Ausbildung zum Primarlehrer und richtete ein IV-\nTaggeld aus (IV-act. 40). Bereits zuvor hatte der Kläger diese Ausbildung wieder\nabgebrochen. Gemäss seiner Mitteilung mit E-Mail vom 12. Dezember 2011 litt er\nseit einigen Wochen an einem schweren Erschöpfungszustand als Folge einer\nDepression (IV-act. 46-4/4).\n\n"}