{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-11-15", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-73_2017-11-15.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "d8a731300e62d0d2f7da151e62b9fdb8"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-73_2017-11-15.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_73_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2bb14e786a838435aec95beec47902e36e17940e4a2e2df66df53099b362461fe06fa9bc194f706792009ce883aff8a22d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2bb14e786a838435aec95beec47902e36e17940e4a2e2df66df53099b362461fe06fa9bc194f706792009ce883aff8a22d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_73", "Checksum": "963582e02aa315f778c3193c62e33e0e"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 73"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. 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Christian Haag,\nSchwanenplatz 7, Postfach, 6002 Luzern,\n\ngegen\n\nIV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n\nGegenstand Invalidenversicherung (Rente)\nSachverhalt:\n\nA. D._____ (geb. 8.3.1961, seit 21.10.2010 zum 2. Mal geschieden) wurde in\nder Schweiz geboren und wuchs in Venezuela auf, wo sie von 1968 bis 1978 die\nPrimar- und Sekundarschule besuchte. Nach der Scheidung der ersten (von\n1978 bis 1988 dauernden) Ehe absolvierte sie von 1992 bis 1996 an der A._____\neine kaufmännische Ausbildung (Verwalterin; Administration) (vgl. IV-act. 9-4/6;\n17-10/29; 20-1f./29; 20-25/29; 46-22/83). Im Jahre 2002 kehrte D._____ in die\nSchweiz zurück. Vom 20. Januar 2003 bis 30. April 2010 arbeitete sie als Pflegemitarbeiterin in einem Pensum von 90% in E._____ in Gersau (Bf-act. 5). In dieser Zeit besuchte D._____ verschiedene, insb. auf den Pflegebetrieb bezogene\nWeiterbildungskurse (…). Seit dem 1. Juni 2011 arbeitete sie in einem Pensum\nvon 80% als Pflegeassistentin im B._____ in Immensee (IV-act. 9-4). Am 25. August 2010 (Eingang IV-Stelle) meldete sich D._____ erstmals bei der IV-Stelle\nwegen eines psychischen Leidens zum Leistungsbezug an (IV-act. 1). Nach einem Gespräch mit dem IV-Berater vom 15. September 2010 (IV-act. 7), wurde\ndie Früherfassung mit Mitteilung vom 17. September 2010 abgeschlossen (IVact. 6).\n\nB. Am 8. Mai 2015 (Eingang IV-Stelle) meldete sich D._____ erneut bei der\nIV-Stelle zum Leistungsbezug an, mit der Begründung, sie leide an starken Rückenbeschwerden und z.Zt. an psychischen Beschwerden (IV-act. 9). Am 30. Mai\n2016 teilte die IV-Stelle mit, es sei eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung vorgesehen (IV-act. 36). Der Begutachtungsauftrag wurde per Suisse-\nMED@P C._____ zugelost (IV-act. 36). D._____ wurde am 10. August 2016 von\nverschiedenen Fachärzten begutachtet (IV-act. 45). Das interdisziplinäre Gutachten wurde am 13. Oktober 2016 (Eingang IV-Stelle) erstattet (IV-act. 46). Nach\neiner Stellungnahme der RAD-Ärztin F._____ (Fachärztin für Allgemeinmedizin)\nvom 13. Dezember 2016 (IV-act. 49-5/5) eröffnete die IV-Stelle mit Vorbescheid\nvom 27. April 2017 und Mitteilung vom 7. Juni 2017, D._____ habe ab. 1. Oktober 2016 Anspruch auf eine Viertels-Invalidenrente (IV-act. 53 und 55). Mit Verfügung vom 10. Juli 2017 sprach die IV-Stelle D._____ mit Wirkung ab 1. Oktober 2016 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu (IV-act. 57 = Bf-act. 2).\n\nC. Gegen diese Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 10. Juli 2017 lässt\nD._____ fristgerecht am 3. August 2017 (Postaufgabedatum) beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit folgenden Rechtsbegehren:\n1. Die Verfügung vom 10.7.2017 sei aufzuheben.\n2. Die Beschwerdegegnerin habe der Beschwerdeführerin eine dreiviertel Invalidenrente auszurichten.\n\n2\n3. Es sei gestützt auf Art. 6 Ziffer 1 EMRK und Art. 29 f. BV eine öffentliche Gerichtsverhandlung durchzuführen.\n4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (inkl. MWSt) zulasten der Beschwerdegegnerin.\n\nD. Mit E-Mailschreiben vom 23. Oktober 2017 liess D._____ den Antrag auf\neine öffentliche Verhandlung zurückziehen.\n\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n1.1 Invalidität setzt eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit voraus (Art. 4 Abs. 1 Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20] sowie Art. 3 und 6 ff. Bundesgesetz über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ATSG; SR 830.1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1\nIVG). Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer\nErwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie\naus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.\n\nDie versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG\n- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent,\n- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent,\n- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent,\n- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent\ninvalid ist.\n\n"}