{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-09-18", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-62_2017-09-18.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "8665542c38a099e3d5ef870901d48aaf"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-62_2017-09-18.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_62_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2c83d7f620944a7fdc9594736f6b30056d1295e96bb28d6934ee56d2cdcc7e256212a87408d6d002a40eef81447a3f4abd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2c83d7f620944a7fdc9594736f6b30056d1295e96bb28d6934ee56d2cdcc7e256212a87408d6d002a40eef81447a3f4abd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_62", "Checksum": "9cf8fd187212afc7698db5666f4428cb"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 62"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 18.09.2017 I 2017 62"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Leistungen) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:26:51", "Checksum": "8d761884a0121b59f3144f80478d5d34", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 18.09.2017 I 2017 62\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Leistungen) | Invalidenversicherung\n\n1.4 Nach konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts ist für die richterliche\nÜberprüfungsbefugnis der Zeitpunkt des Verfügungserlasses (hier: 19.5.2017)\nmassgebend, weshalb später ergangene Berichte nur (aber immerhin) dann zu\nberücksichtigen sind, wenn sie sich zur Entwicklung des Gesundheitszustandes\nbis zu jenem Zeitpunkt äussern (vgl. Urteil 8C_292/2008 vom 9.4.2009 Erw. 4 mit\n3\nVerweis auf BGE 129 V 167 Erw. 1 S. 169, bestätigt u.a. im Urteil 8C_516/2016\nvom 27.10.2016 Erw. 4.3; vgl. auch BGE 130 V 138 Erw. 1.2).\n\n2.1 Im vorliegenden Fall ging am 14. Dezember 2016 die IV-Anmeldung der\nBeschwerdeführerin ein, worauf die Vorinstanz diverse Abklärungen vornahm\nund namentlich Berichte der behandelnden Ärzte anforderte. Diesen Unterlagen\nist u.a. ein von Dr.med. E.________ (Leitender Arzt Innere Medizin/\nGastroenterologie, Spital F.________) verfasster Bericht vom 29. Januar 2016\nan den Hausarzt Dr.med. H.________ (C.________) zu entnehmen, in welchem\nnach der ambulanten Konsultation vom 27. Januar 2016 mit Infliximab-Infusion\nder bisherige Verlauf wie folgt zusammengefasst wurde (IV-act. 5-16/120):\nDiagnosen:\n1. Morbus Crohn (ED 2007)\n ASCA positiv\n Deutliche zirkuläre Wandverdickung im Colon ascendens und Zökalpol\n(Sonographie 12/2012)\n Schwere ulzeröse Veränderungen im Colon ascendens und transversum\nmit Lumeneinengung und Pseudopolypenbildung (Ileo-Koloskopie vom\n29.05.2013)\n St.n. Erythema nodosum\n Substituierter Eisenmangel\n St.n. Therapie mit Azathioprin von 01/12 bis 09/12 (selbständig abgesetzt\ntrotz klinischer Remission)\n Infliximab seit 06/13\n Ungenügender Infliximab-Spiegel ohne Antikörperbildung bei Adherence-\nProbleme\n aktuell erneute Crohn-Symptomatik mit rechtsseitige\nUnterbauchschmerzen und arthritischen Beschwerden\n2. Einschränkende Polyarthritis im Rahmen des M. Crohn\n MRI 01/2013: floride Sakroilitis bds.\n Aktuell: Arthritische Beschwerden aller grossen Gelenke\n3. Wiederholte ekzematöse Hautveränderungen\nAnamnese:\nBei der Patientin mit Morbus Crohn bestehen unverändert Adherence-Probleme.\nDiese sind seit der initialen Diagnosestellung bekannt. Damals wurden wiederholte\nNotfallbehandlungen mit Steroiden durchgeführt, die Patientin war jedoch mit den\njeweiligen Steroidbehandlungen immer unzufrieden aufgrund der\nGewichtszunahme. Im Verlauf konnte die Patientin dann für eine\nimmunsuppressive Therapie mit Azathioprin gewonnen werden, diese Behandlung\nführte auch zu einer klinischen Remission, insbesondere der Gelenkbeschwerden.\nSelbständig hatte die Patientin die Azathioprin-Therapie wieder abgesetzt und\nnicht überraschend ist es wieder zu einem Schubereignis gekommen.\nAufgrund eines schweren Schubereignisses mit bereits eingetretener Lumeneinengung haben wir uns dann Mitte 2013 für eine Behandlung mit Infliximab\n\n"}