{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-11-15", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-51_2017-11-15.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "d2b26a85f65b098292d14a45c09d0d56"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-51_2017-11-15.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_51_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2dea2e6c55cdc616585852a8b1a1a275a2e26c75a05f04774a63206e71352d995a9ec3ad0fa5fa70893ed33efcbc57445d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2dea2e6c55cdc616585852a8b1a1a275a2e26c75a05f04774a63206e71352d995a9ec3ad0fa5fa70893ed33efcbc57445d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_51", "Checksum": "0cad1a853e58cb53302c3bfb10bf618b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 51"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. 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Josef Mathis, Gerichtsschreiber\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Willi Füchslin,\nZürcherstrasse 49, Postfach 644, 8853 Lachen,\n\ngegen\n\nIV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n\nGegenstand Invalidenversicherung (Leistungen)\nSachverhalt:\n\nA. A.________ (geb. am .______, verheiratet, Vater von zwei Töchtern mit Jg.\n1996 und 2000) hat eine Ausbildung zum Sager absolviert. Infolge eines Unfalls\nvom 24. März 1990, bei welchem er sich schwere Verletzungen am rechten Unterschenkel und Knie zuzog (KV-act. 3-38/43), bezieht er seit März 1992 eine Invalidenrente der Unfallversicherung der Suva, basierend auf einer Beeinträchtigung der Erwerbsunfähigkeit von 20% (KV-act. 3-7/43). Anfang Januar 1997\nübernahm A.________ den elterlichen Betrieb und arbeitet seither als selbständigerwerbender Sager ohne Angestellte. Am 22. Oktober 2014 erlitt er einen Arbeitsunfall, bei welchem er sich eine offene Zweietagen-Unterschenkelfraktur am\nrechten Bein zuzog, welche einen schwierigen Heilungsverlauf mit Infektionen\nzur Folge hatte (vgl. KV-act. 1ff./8; IV-act. 40-4ff./6; 13-1ff./4; 20).\n\nB. Am 10. März 2015 (Eingang IV-Stelle Schwyz) meldete sich A.________\nbei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (IV-act. 1-1ff./6). Mit\nMitteilung vom 22. September 2015 eröffnete die IV-Stelle A.________, dass\nkeine Frühinterventionsmassnahmen angezeigt seien und diese abgeschlossen\nwürden. Gleichzeitig teilte die IV-Stelle mit, sie gewähre Beratung und\nUnterstützung im Rahmen des Arbeitsplatzerhaltes (IV-act. 29). Begehren um\nKostengutsprache für Unterschenkel-Orthesen lehnte die IV-Stelle mit\nVerfügungen vom 8. September 2015 und vom 7. Januar 2016 ab (vgl. IV-act. 25\nund 35).\n\nC. Mit Vorbescheid vom 9. Juni 2016 stellte die IV-Stelle die Abweisung des\nLeistungsbegehrens in Aussicht (IV-act. 48), wogegen A.________ am 29. Juni\n2016 Einwand erhob (IV-act. 50-1/2). Mit Verfügung vom 26. April 2017 wies die\nIV-Stelle das Leistungsbegehren ab (IV-act. 59 = Bf-act. 2).\n\nD. Gegen diese Verfügung lässt A.________ fristgerecht am 24. Mai 2017\nbeim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen, mit den folgenden Anträgen:\n1. Die angefochtene Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 26. April 2017 sei dahingehend abzuändern, dass dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente zusteht.\n2. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung der IV-\nStelle Schwyz vom 26. April 2017 zu ergänzenden Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen oder es seien selber ergänzende Abklärungen vorzunehmen.\n3. Subeventualiter sei die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung der\nIV-Stelle Schwyz vom 26. April 2017 dahingehend abzuändern, dass dem Beschwerdeführer Eingliederungsmassnahmen zustehen, insbesondere eine Umschulung.\n4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.\n\n2\nE. Mit Vernehmlassung vom 14. Juni 2017 beantragt die Vorinstanz, die Beschwerde sei kostenfällig abzuweisen. Der Beschwerdeführer lässt mit Replik\nvom 23. Juni 2017 an den Anträgen aus der Beschwerde vom 24. Mai 2017 festhalten. Die Vorinstanz nimmt mit Eingabe vom 29. Juni 2017 dazu Stellung.\n\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n1.1 Invalidität setzt eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder\npsychischen Gesundheit voraus (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die\nInvalidenversicherung [IVG; SR 831.20] vom 19.6.1959 sowie Art. 3 und 6 ff. des\nBundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts\n[ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 IVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG).\n\nDie versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG\n− Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent,\n− Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent,\n− Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent,\n− und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent\ninvalid ist.\n\n"}