{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-02-07", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-4_2018-02-07.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "f807428ad293bedfae6a36a49e36dee3"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-4_2018-02-07.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_4_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f25d413e913939a73b81cd8f4ed4b29cfb98f28c13319d0ea028df24855339e8470a848fcf0f7a00e5ee929ee706210212d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f25d413e913939a73b81cd8f4ed4b29cfb98f28c13319d0ea028df24855339e8470a848fcf0f7a00e5ee929ee706210212d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_4", "Checksum": "f3f2b2da4709441e64ffc4c04ae42380"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 4"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. 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Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin\n\nParteien C.________,\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt Prof.Dr.iur. Hardy Landolt, LL.M.,\nSchweizerhofstrasse 14, Postfach 568, 8750 Glarus,\n\ngegen\n\nIV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n\nGegenstand Invalidenversicherung (Rente)\nSachverhalt:\n\nA. C.________, geb. C.________ 1960, aus Bosnien-Herzegowina,\nverheiratet, zwei erwachsene Kinder (geb. 1982 u. 1986), lebt seit März 1989 in\nder Schweiz (Niederlassungsbewilligung C). Ab 1996 arbeitete er bei der\nA.________, als Maler. Am 30. November 2004 meldete er sich bei der IV-Stelle\nSchwyz zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (Umschulung auf\neine neue Tätigkeit; Rente) an. Als Art der Behinderung nannte er \"lumbale\nRückenschmerzen\" seit Anfang 2001 (vgl. IV-act. 1). Seit dem 14. September\n2003 arbeitete er zu 50% als Maler (IV-act. 5-2/6).\n\nB. Mit Verfügung vom 18. Februar 2005 sprach die IV-Stelle Schwyz\nC.________ Berufsberatung zu (IV-act. 8). Der Berufsberater schloss seine\nBemühungen am 27. Juli 2005 ab und ersuchte um Rentenprüfung (IV-act. 14).\nNach Durchführung einer Befas-Abklärung vom 21. August bis 21. September\n2006 (IV-act. 33) teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 18. Januar 2007\nC.________ mit (IV-act. 38), dass ihm gemäss Abklärungsergebnis eine\nkörperlich leichte und rückenadaptierte Tätigkeit, welche überwiegend ebenerdig\nund rückenschonend wechselbelastend sitzend sowie stehend und gelegentlich\nmit ein paar Schritten gehend ausgeübt werden könne, zu 100% zumutbar sei.\nNachdem die angestammte Arbeit als Maler/Gipser nicht mehr zu 100%\nausgeübt werden könne, resultiere ein IV-Grad von 32%, weshalb das\nLeistungsbegehren abgewiesen werden müsse. Nach Eingang einer\nStellungnahme von C.________ (Vi-act. 43) hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom\n27. März 2007 an der Beurteilung gemäss Vorbescheid vom 18. Januar 2007 fest\nund wies das Leistungsbegehren bei einem IV-Grad von 32% ab (IV-act. 47).\n\nC. Eine gegen diese Verfügung am 8. Mai 2007 erhobene Beschwerde (Viact. 49) wurde vom Verwaltungsgericht Schwyz mit Entscheid VGE I 2007 137\nvom 15. Oktober 2007 abgewiesen. Dieser Entscheid erwuchs unangefochten in\nRechtskraft. In der Folge arbeitete C.________ weiterhin in reduziertem Pensum\n(50%) beim bisherigen Arbeitgeber als Maler. Ab dem 25. April 2013 wurde eine\nvolle Arbeitsunfähigkeit attestiert (Vi-act. 71-2/4). Das Arbeitsverhältnis wurde infolge Krankheit im Juli 2014 gekündigt (Vi-act. 115-29/40).\n\nD. Am 29. Juli 2013 meldete sich C.________ bei der IV-Stelle erneut zum\nBezug von IV-Leistungen an (Vi-act. 54). Mit Vorbescheid vom 26. März 2014\nstellte die IV-Stelle eine Ablehnung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Dazu\nliess sich C.________ mit Eingabe vom 20. Mai 2014 vernehmen (Vi-act. 83). In\nder Folge veranlasste die IV-Stelle eine neurologische Begutachtung (Vi-act. 89).\n\n2\nNach Vorliegen des neurologischen Gutachtens von Dr.med. D.________ (Neurologie FMH, Bern) vom 10. November 2014 (Vi-act. 98) gab die IV-Stelle eine\npolydisziplinäre Begutachtung in Auftrag (Vi-act. 100). Das entsprechende\nB.________-Gutachten wurde am 8. Juli 2015 erstattet (Vi-act. 115).\nMit Vorbescheid vom 31. August 2015 stellte die IV-Stelle die Abweisung des\nRentenbegehrens in Aussicht. Falls berufliche Massnahmen gewünscht seien,\nkönne sich der Versicherte bei der IV-Stelle melden (Vi-act. 121). Zum Vorbescheid liess sich C.________ mit Eingabe vom 26. Oktober 2015 vernehmen (Viact. 126).\nDaraufhin veranlasste die IV-Stelle eine monodisziplinäre psychiatrische Begutachtung (Vi-act. 129), welche von Dr.med. E.________ (Psychiatrie/ Psychotherapie FMH) durchgeführt wurde (mit Gutachten vom 14. Juli 2016, Vi-act. 135).\n\nE. Mit Verfügung vom 7. Dezember 2016 verneinte die IV-Stelle Schwyz ausgehend von einem IV-Grad von 18% einen Rentenanspruch (Vi-act. 139).\n\nF. Gegen diese Verfügung liess C.________ mit Eingabe vom 23. Januar\n2017 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit\nfolgenden Anträgen:\n1. Es sei die Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 07.12.2016 aufzuheben und die\nAngelegenheit im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.\n2. Alles unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der\nBeschwerdegegnerin und unter Gewähren der unentgeltlichen Rechtspflege\nund\n-verbeiständung zu Gunsten des Beschwerdeführers.\n\nG. Die IV-Stelle Schwyz lässt mit Vernehmlassung vom 15. Februar 2017 die\nAbweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers\nbeantragen.\n\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n"}