{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-12-13", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-37_2017-12-13.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "8ed4d99f5ba21b8ed0fa0ac38623bedb"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-37_2017-12-13.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_37_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2139e1999fe07f8fa118e23de50df3a5b4718f92ef1620c9aac7824114382ba7a0cc75061002028e63505578a06ad9804d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2139e1999fe07f8fa118e23de50df3a5b4718f92ef1620c9aac7824114382ba7a0cc75061002028e63505578a06ad9804d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_37", "Checksum": "e258edceac6879fc4c270d28b29ffef3"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 37"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. 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Bone bruise/nicht dislozierter Fraktur am\nProcessus anterior calcanei sowie am Talushals vom 09.11.2012\n• Ellbogenbeschwerden links bei/mit Status nach Muskelfaserriss im Extensor radialis longus und brevis vom 19.03.2010\n• Lumbovertebrales Schmerzsyndrom mit Ausstrahlung nach rechts ohne neurologische Ausfälle und ohne radiologisches Korrelat (MRI 29.04.2016)\n• Zervikales Schmerzsyndrom ohne neurologische Ausfälle und ohne radiologisches Korrelat (MR 29.04.2016)\n• Subjektiv angegebener Schwindel ohne organisches Korrelat\n• Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung Z 73\n• Status nach depressive Episode, gegenwärtig remittiert F32.4\n• Extrasystolie\n• Proteinurie unklarer Genese\n• Adipositas Grad I\n\nDas Orthopädische Teilgutachten hielt als Erwägung zur Befundkonsistenz fest\n(Suva-act. 124 S. 20):\nDer Versicherte gibt an, dass er chronische Schmerzen habe im Bereiche des linken Knöchels und im Bereiche der alten US - Fraktur. Nach dem Supinationstrauma des rechten OSG fühle er sich instabil, die Schmerzen seien nicht ausgeprägt.\nlm rechten Ellbogen habe er ständig Schmerzen. (UE von 2010). Seit einem UE\nvon 1997 sei das linke Daumengrundgelenk instabil. Schmerzen habe er ab und zu\nund die Tragfähigkeit sei reduziert. Er habe auch noch ab und zu Knieschmerzen\nbds. Er habe noch Nackenschmerzen mit Schwindel und auch noch Lumbalgien\nohne Ausstrahlungen. Das sei jeden Tag und chronisch. Im Vordergrund seien die\nchronischen Schmerzen im Bereiche des linken Beines und des Rückens (HWS\nund LWS).\n\n27\nFür die Beschwerden des linken OSG/US wurde auswärts ein CRPS diagnostiziert.\nDies konnte anlässlich der gutachterlichen Untersuchung orthopädisch weder klinisch noch radiologisch nachgewiesen werden. Hingehen konnte radiologisch eine\nOSG/USG Arthrose sowie Tendosynovitis der Tibialis posterior Sehne auf Höhe\nder Schmerzmarkierung festgestellt werden. Die Unterschenkelfraktur war konsolidiert. Für die Beschwerden im Bereiche des rechten Ellbogens, des rechten OSG\nund im Bereiche der HWS und der LWS konnten kein radiologisches Korrelat eruiert werden. Im Bereiche des linken Daumens findet sich klinisch eine Instabilität\nund radiologisch Arthrose im STT- und Daumensattelgelenk. Trotzdem wirkte der\nVersicherte authentisch auch wenn gewisse Beschwerden kein radiologisches\nSubstrat fanden.\n\nAus neurologischer Sicht wurde unter \"Beurteilung des objektivierbaren medizinischen Sachverhalts\" festgehalten (Suva-act. 124 S. 34):\nDer aktuell erhobene neurologische Untersuchungsbefund ist relativ blande: Die\nMuskeleigenreflexe sind seitengleich auslösbar, Paresen lassen sich nicht feststellen. Es wird eine strumpfförmige Sensibilitätsstörung des linken Fusses und Unterschenkels angegeben lateral 4 OF, medial ca. 8 OF unterhalb des Patellarandes\nendend. Beim Gehen rollt der linke Fuss etwas vermindert ab, Fersen- und Zehenspitzengang sowie Einbeinhüpfen werden links als nicht möglich angegeben. Im\nHinblick auf einen angegebenen Schwindel findet sich ebenfalls kein organisches\nKorrelat, insbesondere kein Nystagmus. Zusammenfassend lassen sich auf neurologischem Fachgebiet weder Hinweise auf eine organische Ursache eines subjektiv angegebenen Schwindels eruieren noch finden sich Hinweise auf akute oder\nchronische radikuläre Schädigung bei angegebener HWS- und LWS-Schmerz-\nsymptomatik noch Hinweise für einen neuropathischen Schmerz. Die angegebene\nSensibilitätsstörung kann in wesentlichen Teilen Verletzungen sensibler Nervenendäste dem Narbengebiet entsprechen, dies betrifft jedoch nicht die Rückseite\ndes Unterschenkels links und den linken Fuss. Hier ist eine neurologische Zuordnung nicht möglich.\n\nIn allen Fachgebieten wurde dem Beschwerdeführer ein authentisches Verhalten\nattestiert. Radiologisch konnten gewisse Beschwerden nur teilweise nachvollzogen werden. Die Waddellzeichen waren alle negativ. Die Behandlungsaktivität\nund die aktuellen Medikamentenspiegel liessen Zweifel an einer regelmässigen\nTherapie entstehen, von einer Therapieresistenz könne nicht ausgegangen werden. Aufgrund der orthopädischen Diagnosen und dem Zumutbarkeitsprofil wurde dem Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit als Geleiseschweisser\nkeine verwertbare Arbeitsfähigkeit attestiert. In einer Verweistätigkeit bestehe eine 80%-ige Arbeitsfähigkeit wegen einem vermehrten Pausenbedarf. Die übrigen\nFachbereiche ergaben nur Diagnosen ohne Beeinflussung der Arbeitsfähigkeit\n(Suva-act. 124 S. 25).\n\nDer RAD Dr.med. AG.________ erachtete das MEDAS Gutachten als problemlos nachvollziehbar (Suva-act. 124 S. 59). Als Gesundheitsschaden notierte er\nposttraumatische OSG-Beschwerden links sowie Arthrose im Daumensattelgelenk links (Code 938 05).\n\n"}