{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-12-13", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-37_2017-12-13.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "8ed4d99f5ba21b8ed0fa0ac38623bedb"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-37_2017-12-13.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_37_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2139e1999fe07f8fa118e23de50df3a5b4718f92ef1620c9aac7824114382ba7a0cc75061002028e63505578a06ad9804d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2139e1999fe07f8fa118e23de50df3a5b4718f92ef1620c9aac7824114382ba7a0cc75061002028e63505578a06ad9804d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_37", "Checksum": "e258edceac6879fc4c270d28b29ffef3"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 37"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. 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Pierre Lichtenhahn, Richter\nMLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Bruno Küttel,\nUnterer Althof 1, 8854 Siebnen,\n\ngegen\n\nSuva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358,\n6002 Luzern,\nVorinstanz,\nvertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Reto Bachmann,\nSchwanenplatz 4, 6004 Luzern,\n\nGegenstand Unfallversicherung (Versicherungsleistungen; Kausalität)\nSachverhalt:\n\nA. A.________ (geb. am ______1975) war seit dem 15. März 1999 bei der\nB.________ AG in Horgen als Schweisser angestellt. Im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses war er bei der Suva gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle obligatorisch unfallversichert. Gemäss Unfallmeldung vom 18. Januar 2002 glitt er am 29.\nDezember 2001 in C._____ (Serbien) beim Laufen auf der eisigen Strasse aus.\nAm gleichen Tag fand im Gesundheitszentrum C.________ (Serbien) eine Erstbehandlung durch Dr.med. K.________ (Chirurgie- und Orthopädiespezialist)\nstatt, wo eine Unterschenkelfraktur links festgestellt und konservativ mittels Gips\nbehandelt wurde. Ab dem 29. Dezember 2001 wurde A.________ eine 100-%ige\nArbeitsunfähigkeit attestiert. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen (Suva-act. 1 und 2). Bei diagnostizierter verzögerter Frakturheilung bei\nStatus nach Unterschenkel-multifragmentärer Fraktur mit Retrokurvation am\nÜbergang zum distalen Drittel links führte Dr.med. L.________ (FMH Chirurgie)\nim D.______ (Spital) am 16. April 2002 eine offene Reposition, eine Osteosynthese und Spongiosa-Plastik durch (Suva-act. 3). Nach vollständiger Konsolidation der Fraktur entfernte Dr.med. L.________ am 14. August 2003 das Osteosynthesematerial und nahm eine Narbenexzision vor (Suva-act. 17). Ab dem 6. Oktober 2003 war A.________ wieder zu 100% arbeitsfähig (Bf-act. 1 und Suva-act.\n18; die Arbeit nahm er indessen bereits am 18.9.2002 zu 50% in der Spedition\nwieder auf, vgl. Suva-act. 11).\n\nB. Am 15. Juni 2004 wurde der Suva ein Rückfall zum Unfall vom 29. Dezember 2001 wegen persistierenden Unterschenkelschmerzen gemeldet (Suva-act.\n21). Kreisarzt Dr.med. N.________ untersuchte A.________ am 25. August 2004\nund hielt fest, dass die Beschwerden noch unklar seien, aber weniger im Frakturgebiet, sondern mehr im Sprunggelenkbereich zu lokalisieren seien. Gestützt\nauf den MR-Untersuchungsbericht über das linke obere Sprunggelenk (OSG)\nvom 7. September 2004 kam Dr.med. N._______ am 13. September 2004 zum\nSchluss, dass die Heilung noch Zeit brauche und dem Versicherten noch für drei\nMonate Chondrosulf zu geben sei. Im Übrigen könne der Fall unter Wahrung des\nRückfallmelderechtes abgeschlossen werden (Suva-act. 22-24; 66).\n\nC. Am 19. März 2010 verspürte A.________ nach einem Schlag mit einem\nHammer auf eine geschweisste Schiene einen heftigen Schmerz am rechten\nArm. Der Vorfall wurde der Suva am 23. März 2010 gemeldet. Am 5. November\n2010 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung bei Dr.med. P.________, die\nauch den linken Fuss untersuchte, nachdem A.________ über seit dem Unfall\n2001 bestehende Beschwerden klagte. In der Folge wurde A.________ ab 1.\n\n2\nDezember 2010 eine 100% Arbeitsfähigkeit attestiert (seit April 2010 arbeitete er\nzu 50%).\n\nD. Am 9. November 2012 knickte A.________ bei der Arbeit der rechte Fuss\num. Bei der Erstbehandlung im Spital E.______ wurde ein Supinationstrauma\ndes rechten OSG diagnostiziert. Ab dem 9. November 2012 wurde dem Versicherten eine 100-%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Die Suva richtete die gesetzlichen Versicherungsleistungen aus. Bei persistierenden Schmerzen wurde eine\nMR-Untersuchung des rechten OSG veranlasst und eine undislozierte Fraktur\ndes Processus anterior calcanei rechts diagnostiziert. Es erfolgten weitere Abklärungen in der F.________ Klinik (Zürich), wobei neben Restbeschwerden\nnach erfolgtem OSG-Distorsionstrauma rechts vom 9. November 2012 auch persistierende Schmerzen beim linken OSG bei Zustand nach distaler Unterschenkelfraktur 2001 diagnostiziert wurden (vgl. Bf-act. 1; Suva-act. 33, 40, 54 und 55).\n\nE. Vom 2. September 2013 bis 31. Oktober 2013 (mit Unterbruch vom 30.9.\nbis 11.10.2013) befand sich A.________ in der G._____ (Klinik). Ab dem 18. November 2013 ging die Suva von einer 50-%igen Arbeitsfähigkeit mit steigender\nTendenz aus und ab dem 1. April 2014 von einer 75-%igen Arbeitsfähigkeit (Su-\nva-act. 40).\n\n"}