{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-07-26", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-13_2017-07-26.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "b933a42df9a4d5eba18b9820f0e7b221"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-13_2017-07-26.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_13_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2459b08d1e0f0fc8d26825b780051f3cc2659ddbaf8731025beab5c1a610c3ba0bf475b4462db08f5da786085d4a8d5dcd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2459b08d1e0f0fc8d26825b780051f3cc2659ddbaf8731025beab5c1a610c3ba0bf475b4462db08f5da786085d4a8d5dcd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_13", "Checksum": "1eb8139f972ce84e6aef3eabc0d9433b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 13"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 26.07.2017 I 2017 13"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Unfallversicherung (Taggeldleistungen) | Unfallversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:26:24", "Checksum": "03b2ddca101bd27557560ea30cd81bbd", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 26.07.2017 I 2017 13\nRegeste:\nUnfallversicherung (Taggeldleistungen) | Unfallversicherung\n\n2.9 Auf Zuweisung von Dr.med. G.________ untersuchte am 26. April 2016\nDr.med. D.________ (Chefarzt Orthopädie, __) die Beschwerdeführerin aufgrund\neiner fortgeschrittenen Osteochondrose C5/6, C6/7 (Vi-act. 121 S. 2 oben). Er\ngelangte zur Beurteilung, dass bei der Patientin ein multilokuläres Schmerzproblem vorliege. An erster Stelle stehe der rechte Arm. Dort scheine die Schulter\ndas grösste Handicap zu sein. Die ausstrahlenden Schmerzen in die Hand mit\nKribbelparästhesien von Dig 1-5 würden die Dermatome C6-C8 betreffen. Das\nForamen C8 sei aber auf der rechten Seite weit. Des Weitern äusserte Dr.med.\nD.________ den Verdacht auf eine Schmerzverarbeitungsstörung. Dafür spreche\ndie Vergangenheit, dass die Patientin einmal im Spital __ wegen eines lumboradikulären Schmerzsyndroms sechs Wochen mit erheblicher Opiatmedikation keine Verbesserung gezeigt habe. Operativ könne er nicht helfen, von einer theoretischen Operation in den Segmenten C5/C6 und C6/C7 riet Dr.med. D.________\nab (Vi-act. 121 S. 2).\n\n2.10 Im Bericht zur Konsultation vom 6. Juni 2016 (Vi-act 131) hielt Dr.med.\nG.________ an Diagnosen einen Zustand nach schwerer Schulterkontusion mit\nBone Bruise rechts und HWS Syndrom und ein CRPS Typ 1 fest. Die Schulter\nsei passiv gut beweglich. Die schraubstockartigen Schmerzen seien eher neurogen bedingt. Dr.med. G.________ schlug eine Infiltration der Facettengelenke\nvor.\n\nIn den Berichten zur Konsultation vom 4. Juli 2016 und vom 12. September 2016\nhielt Dr.med. G.________ eine weitgehend unveränderte Situation fest (Viact. 27, 136 und 146; Bf-act. 19).\n\n2.11 Am 8. Oktober 2016 berichtete der Hausarzt Dr.med. E.________ der Vorinstanz, dass ein sehr unbefriedigender Zustand der rechten Schulter vorliege.\n\n15\nDie Beschwerdeführerin sei mit so einer Schulter nicht arbeitsfähig, weswegen\nam 15. September 2016 eine erneute Überweisung an den Orthopäden Dr.med.\nH.________ stattgefunden habe (Vi-act. 157).\n\nNach Zuweisung durch Dr.med. H.________ fertigte Dr.med. Q.________ (FMH\nRadiologie, __) am 30. September 2016 ein Arthro-MRI des rechten Schultergelenks an. Im dazugehörigen Bericht wurde als Beurteilung folgendes festgehalten\n(Vi-act. 167):\nLeichtgradige Tendinopathie der distalen Quadrizepssehne [recte wohl: Supraspinatussehne].\nBei Lateral slope des Acromions der Subcaromialraum eingeengt / Impingementkonstellation.\nAnlagebedingt Foramen sublabrale.\nIm Übrigen unauffälliges Arthro-MRI des rechten Schultergelenkes, gute Muskelqualität, keine Rotatorenmanschettenruptur.\n\n2.12 Auf Veranlassung der Vorinstanz wurde die Beschwerdeführerin am\n19. Oktober 2016 erneut in der PMEDA in Zürich durch Dr.med. M.________ orthopädisch untersucht. Im orthopädischen Gutachten vom 21. November 2016\n(Vi-act. 168), welches sich auf die zur Verfügung gestellten Aktendokumente, die\nErhebung der Krankengeschichte und die eigene Untersuchung durch Dr.med.\nM.________ stützte, wurden die folgenden Diagnosen festgehalten (Vi-act. 168-\n10/19):\nBursitis subacromialis rechte Schulter nach Prellung 04/2015 mit Tuberculum majus Infraktion und operativer subacromialer Dekompression 10/2015\nMögliches Karpaltunnelsyndrom links\n\nZu den Schultergelenken hielt Dr.med. M.________ u.a. folgendes fest (Vi-act.\n168-8/19):\nLeichtgradige degenerative Vergröberung der Schultereckgelenke beidseits, ohne\nInstabilität, Angabe einer Druckdolenz über dem Schultereckgelenk rechts, Cross-\nbody-Sign rechts schlecht beurteilbar bei aktivem Gegenspannen, Klaviertastenphänomen beidseits negativ, Druckschmerzenangabe Tuberculum majus rechts,\nSchmerzangabe im Sulcus der langen Bizepssehne rechts, keine subacromiale\nKrepitation. Links insgesamt unauffälliger Palpationsbefund.\n\n(...).\nRechts (passiv) Links Normwerte\nAnteversion/Retroversion 110-0-30° 170-0-40° 170-0-40°\nAbduktion/Adduktion 90-0-30° 170-0-40° 170-0-40°\nAussen-/Innenrotation 50-0-80° 50-0-90° 50-0-90°\n\nIn der Beurteilung wurde u.a. festgehalten (S. 11):\nBei der hiesigen gutachterlichen Untersuchung wird eine Schonhaltung und\nSchonbewegung des rechten Arms dargeboten, auch im Rahmen der Ent-/ Anklei-\n\n16\ndung. Eine mit den reklamierten Schmerzen und der demonstrierten Bewegungseinschränkung korrelierende Inaktivitätshypotrophie des rechten Arms findet sich\njedoch nicht, sodass zumindest das Ausmass der reklamierten Einschränkungen\nnicht plausibel und nicht ausreichend objektiviert ist.\nObjektive Zeichen eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms bestehen ebenfalls nicht.\nIm Vergleich zur Voruntersuchung ist die Beweglichkeit bei der passiven Prüfung\nals verbessert zu erheben. Die spezifischen Prüfungen der Rotatorenmanschette\nund des Subacromialraumes rechts sind mangels Kooperation nicht verwertbar.\nGravierende Zeichen eines Karpaltunnelsyndroms links sind nicht evident.\nEine vorgelegte kernspintomographische Untersuchung vom September 2016 objektiviert eine relative subacromiale Enge, keine höhergradige oder namhafte Alteration der Rotatorenmanschette, eine mögliche entzündliche Bursainfiltration und\neine arthrotische Degeneration mit möglichem acromioclaviculärem Impingement\nunterhalb des rechten Schultergelenks. Die Befunde sind jedoch nicht geeignet,\ndas hier präsentierte Ausmass der Beschwerden hinreichend zu erklären.\n\n"}