{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-07-26", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-13_2017-07-26.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "b933a42df9a4d5eba18b9820f0e7b221"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-13_2017-07-26.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_13_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2459b08d1e0f0fc8d26825b780051f3cc2659ddbaf8731025beab5c1a610c3ba0bf475b4462db08f5da786085d4a8d5dcd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2459b08d1e0f0fc8d26825b780051f3cc2659ddbaf8731025beab5c1a610c3ba0bf475b4462db08f5da786085d4a8d5dcd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_13", "Checksum": "1eb8139f972ce84e6aef3eabc0d9433b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 13"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 26.07.2017 I 2017 13"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Unfallversicherung (Taggeldleistungen) | Unfallversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:26:24", "Checksum": "03b2ddca101bd27557560ea30cd81bbd", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 26.07.2017 I 2017 13\nRegeste:\nUnfallversicherung (Taggeldleistungen) | Unfallversicherung\n\n2.2.5 Ein Röntgenbild des rechten Schultergelenks (Neer und a.p.) vom 14. Oktober 2015 zeigte (im Vergleich zum Röntgenbild vom 17.6.2015) eine regelrechte Zentrierung des Humeruskopfes auf das Glenoid, eine normale glenohumerale\nGelenkspaltweite, eine regelrechte akromiohumerale Distanz, keinen Nachweis\nintra- oder periartikulärer Ossifikationen, eine leichte AC-Gelenksarthrose sowie\nunauffällig umgebende Weichteile (...) (Vi-act. 57).\n\n2.3 Vom 21. bis 27. Oktober 2015 war die Beschwerdeführerin im Spital __\nhospitalisiert. Am 22. Oktober 2015 nahm Dr.med. G.________ folgenden operativen Eingriff vor (Vi-act. 71 S. 2ff., Vi-act. 60): Schulterarthroskopie mit Débridement der Supraspinatussehne und partieller Synovectomie subacromialer Dekompression rechts. Im Abschnitt \"Technik\" hielt Dr.med. G.________ fest, dass\nsich nach Ringerlösung mit 1mg Adrenalin/l kein intraartikulärer Erguss entleerte.\nEs zeigte sich etwas Synovialitis im Rotatorenintervall. Die Subscapularissehne\n(SCP) inserierte korrekt. Die lange Bizepssehne (LBS) war intakt und verlief in ihrem Sulcus stabil. Das Ligamentum glenohumerale superius (SGHL) war intakt.\nDie Supraspinatussehne (SSP) zeigte eine artikulärseitige Auffaserung. Die Infraspinatussehne (ISP) inserierte korrekt. Es zeigte sich ein typischer bare spot\nim dorsalen Anteil des Tuberculum majus. Der Knorpel am Humeruskopf und am\nGlenoid war intakt. Die Insertion der Bizepssehne war intakt und mit dem Tasthaken stabil. Das Labrum inserierte zirkumferenziell unauffällig. Das Ligamentum\nglenohumerale medius und inferius (MGHL, SGHL) war kräftig. Es erfolgte das\n\n11\nDébridement der Supraspinatussehne. Anschliessend zeigte sich eine unauffällige Insertion der Supraspinatussehne. Partielle Synovectomie.\n\nIm Subacromialraum zeigte sich eine deutliche Bursitis subacromial. Das Ligamentum coracoacromiale (CAL) war intakt und nicht ausgefasert. Kaum Entzündung der Bursa. Es erfolgte ein sparsames Débridement subaromial mit Wechsel\nder Portale. Die Rotatorenmanschette zeigte bursaseitig keine Läsion (Vi-act. 71\nS. 3).\n\n2.4 Auf Zuweisung des Hausarztes wurde die Beschwerdeführerin am 9. Dezember 2015 von Dr.med. H.________ (FMH Orthopädische Chirurgie und\nSportmedizin, __) untersucht (Vi-act. 85). Bei hochgradigem Verdacht auf ein\nCRPS mit frozen shoulder nach nicht dislozierter Tuberculum majus Fraktur sei\nseiner Meinung nach eine längerfristige physiotherapeutische Behandlung indiziert. Weitere operative Massnahmen seien aktuell nicht angebracht (Vi-act. 85\nS. 2).\n\n2.5 In seinem Bericht zur Konsultation vom 16. Dezember 2015 hielt Dr.med.\nG.________ neben den bereits bekannten Diagnosen (u.a. chronifizierter Schul-\nter-/Armschmerz) neu depressive Episoden und einen Zustand nach Burnout-\nSyndrom fest (Vi-act. 86). Die Patientin habe unverändert Schmerzen. Das Röntgenbild des rechten Schultergelenks (Neer/a.p.) vom gleichen Tag (Vi-act. 87)\nzeige einen regelrechten Gelenkspalt glenohumeral, Acromion Humeruskopf Abstand über 10mm, keine Weichteilverkalkungen, regelrechte Knochendichte.\nDr.med. G.________ hielt fest, dass bei der Patientin ein chronisches Schmerzsyndrom von der HWS über die Schulter zum Teil bis in die Hand (überwiegend\nMittelfinger) ausstrahle. Eine radikuläre Symptomatik liege nicht vor. Es bestehe\nweiterhin eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit. Neben der Physiotherapie empfahl\nDr.med. G.________ bezüglich chronischem Schulter-/Arm-syndrom eine ergotherapeutische Behandlung.\n\n2.6 Im Zwischenbericht vom 10. Februar 2016 hielt der Physiotherapeut\nP.________ (BSc FH) fest, dass mit der Kombination von Ergo- und Physiotherapie bei der Patientin nun konstant leichte Fortschritte bemerkbar seien, jedoch\nsei sie im Alltag in allen Situationen noch deutlich eingeschränkt. Mit dem Weiterführen der Therapie könne langfristig ein positives Resultat erzielt werden (Vi-act.\n110).\n\n2.7.1 Am 15. und 19. Februar 2016 wurde die Beschwerdeführerin in der\nPMEDA AG (Zürich) in den Disziplinen Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie\nbegutachtet. Das polydisziplinäre Gutachten wurde am 13. Mai 2016 erstattet (Vi-\n\n12\nact. 124). Prof. Dr.med. J.________ (FMH Neurologie), Dr.med. L.________\n(FMH Neurologie, Fähigkeitsausweis [SGKN] Elektroneuromyographie), Dr.med.\nM.________ (Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, zertifizierter medizinischer Gutachter SIM) und Dr.med. N.________\n(Psychiatrie und Psychotherapie) kamen in der gutachterlichen Konsensbeurteilung u.a. zu den folgenden Ergebnissen (Vi-act. 124 S. 2f.):\nAuf neurologischem und psychiatrischem Gebiet bestehen keine die Arbeitsfähigkeit oder die Integrität tangierenden Unfallfolgen. (...).\nBei der hiesigen gutachterlichen Untersuchung lässt sich eine leichte Atrophie der\ndorsalen Schulterkulisse rechts erheben, keine namhafte oder messbare Verschmächtigung des rechten Arms, keine Zeichen einer höhergradigen Gebrauchsstörung, seitengleiche Trophik von Haut und Weichteilen im Bereich der Arme ohne Zeichen einer regionalen Reflexdystrophie. Der rechte Arm wird spontan in\nSchonung gehalten, die Entkleidung gestaltet sich mit Schonungstendenz des\nrechten Armes schwieriger. Die Bewegungsprüfung erbringt ein mittelgradiges Defizit die rechte Schulter betreffend (...).\n\n"}