{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-07-26", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-13_2017-07-26.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "b933a42df9a4d5eba18b9820f0e7b221"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-13_2017-07-26.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_13_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2459b08d1e0f0fc8d26825b780051f3cc2659ddbaf8731025beab5c1a610c3ba0bf475b4462db08f5da786085d4a8d5dcd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2459b08d1e0f0fc8d26825b780051f3cc2659ddbaf8731025beab5c1a610c3ba0bf475b4462db08f5da786085d4a8d5dcd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_13", "Checksum": "1eb8139f972ce84e6aef3eabc0d9433b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 13"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. 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Urs Gössi, Richter\nMLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführerin,\nvertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Markus Sigg,\nIndustriestrasse 5a, Postfach 123, 6210 Sursee,\n\ngegen\n\nB.________ AG,\nVorinstanz,\n\nGegenstand Unfallversicherung (Taggeldleistungen)\nSachverhalt:\n\nA. A.________, geboren am __ 1961, arbeitete seit 2003 im Teilzeitpensum\nals Lingerieangestellte und im Reinigungsdienst bei C.________ (Hotel), und war\nals solche bei der B.________ AG (nachfolgend: B.________) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 24. April 2015 rutschte A.________\nbeim Schliessen des Badezimmerfensters aus, stürzte über den Badewannenrand und schlug dabei mit der rechten Schulter auf die Badewannenkante (Viact. 4 S. 3; vgl. auch Vi-act. 19; nach Darstellung des Hausarztes Dr.med.\nE.________ stürzte die Versicherte über den Badewannenrand und schlug mit\nder rechten Schulter anschliessend an den Badewannenrand, vgl. Vi-act. 9). Der\nerstbehandelnde Arzt Dr.med. F.________ (Notfallpraxis __) attestierte am 25.\nApril 2015 eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit. Ein Arthro-MRI der Schulter rechts\nvom 30. April 2015 zeigte eine nicht-dislozierte Fraktur des Tuberculum majus\nund eine mögliche Distorsion/Zerrung des Supraspinatussehnenansatzes (Vi-act.\n5). Die B.________ kam für die Unfallfolgen auf und richtete Taggelder aus.\n\nB. Am 22. Oktober 2015 nahm Dr.med. G.________ (FMH für orthopädische\nChirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Co-Chefarzt __) bei\nA.________ eine Schulterarthroskopie mit Débridement der Supraspinatussehne,\npartielle Synovectomie und subacromiale Dekompression rechts vor (Vi-act. 71\nS. 2).\n\nInfolge des langwierigen Heilverlaufs und der ausbleibenden Verbesserung der\nSchulterschmerzen und -beweglichkeit rechts sowie der anhaltend attestierten\nArbeitsunfähigkeit wurden weitere Abklärungen vorgenommen. Am 15. und\n19. Februar 2016 wurde A.________ in der PMEDA AG (Zürich) in den Disziplinen Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie begutachtet. In dem am 13. Mai\n2016 erstatteten polydisziplinären Gutachten (Vi-act. 124) wurde eine 100%-ige\nArbeitsunfähigkeit für die bisherige Tätigkeit als Reinigungskraft und Zimmermädchen attestiert, ebenso im Lernberuf als Coiffeuse. Leidensangepasste Arbeiten mit leichter Nutzung des rechten Arms, wie Arbeiten an Pforten, Rezeptionen, in Telefon- und Wachdiensten seien aus gutachterlicher Sicht jedoch uneingeschränkt leistbar (Arbeitsfähigkeit 100%, Pensum und Rendement 100%). Eine\nvollumfängliche Bewegungsfähigkeit könne als Behandlungsziel erreicht werden.\nMit Fortsetzung der bisherigen Therapie dürfe eine zunehmend verbesserte Beweglichkeit und damit in drei Monaten die Wiederaufnahme der angestammten\nTätigkeit erwartet werden (schrittweise Eingewöhnung in monatlichen Arbeits-\nfähigkeits-Inkrementen von 25%). Der Endzustand sei noch nicht erreicht und\nkönne nochmals Ende 2016 orthopädisch geprüft werden (Vi-act. 124 S. 3).\n\n2\nC. Am 30. April 2016 endete die Anstellung von A.________ im C.________\n(Hotel) infolge Kündigung. Mit Schreiben vom 16. Juni 2016 setzte die\nB.________ A.________ davon in Kenntnis, dass es ihr möglich sei, ein taggeldausschliessendes Einkommen zu erzielen. Mit einer Übergangsfrist von drei Monaten würden die Taggelder ab 31. August 2016 eingestellt (Vi-act. 134 S. 3).\n\nAm 21. Juli 2016 liess A.________ durch ihren Rechtsvertreter um Zustellung einer anfechtbaren Verfügung betreffend Taggeldeinstellung ersuchen (Vi-act.\n139). Diese Verfügung erging am 8. August 2016 (Vi-act. 140). Darin hielt die\nB.________ gestützt auf das PMEDA-Gutachten fest, es sei der Versicherten in\neiner leidensangepassten Tätigkeit zumutbar, ein Einkommen zu erzielen, das\ngleich hoch sei wie dasjenige, welches sie als Reinigungskraft und Zimmermädchen in einem 100%-Pensum verdient hätte. Ab dem 1. September 2016 bestehe\nkein Anspruch mehr auf Taggelder. Gegen diese Verfügung vom 8. August 2016\nliess A.________ am 14. September 2016 Einsprache erheben (Vi-act. 143).\n\n"}