{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-05-16", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-11_2017-05-16.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "6103c1943a929ebddfc882b994dd977a"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-11_2017-05-16.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_11_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f20d294df81306b4eac935fdb9c6090a3f8e6ca3116531ba880cb3babe34a7ae7ce10468196202c34260e429caf3e1b5ded7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f20d294df81306b4eac935fdb9c6090a3f8e6ca3116531ba880cb3babe34a7ae7ce10468196202c34260e429caf3e1b5ded7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_11", "Checksum": "1d60cbd4ab1bfdca07805e35f8752a9d"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 11"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. 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Pierre Lichtenhahn, Richter\nMLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin\n\nParteien A.________\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Hans Werner Stössel,\nWylenstrasse 8, Postfach 556, 6440 Brunnen,\n\ngegen\n\nIV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n\nGegenstand Invalidenversicherung (Leistungen)\nSachverhalt:\n\nA. A.________ (geb. am ________) erlitt am 4. Juni 2001 einen Autoselbstunfall ________, bei welchem seine Ehefrau gestorben ist. Am 11. Februar 2002\nfolgte ein weiterer Autounfall in der Schweiz. Im März 2002 heiratete A.________\nB.________ (UV-act. 5-9/26). Vom 2. April 2002 bis zum 26. Juni 2002 hielt er\nsich in C.________ auf (IV-act. 9-5/12). Am 27. Mai 2002 ging bei der IV-Stelle\nSchwyz eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein\n(IV-act. 1). Die IV-Stelle erteilte Kostengutsprache für eine berufliche Abklärung\nin einem entsprechenden Zentrum in ________ (ab 9.9.2002, ________, IV-act.\n23). Ab 25. November 2002 arbeitete er für ein Baugeschäft (UV-act. 2). In der\nFolge klagte er mehrfach über anhaltende bzw. weiterhin auftretende Beschwerden (UV-act. 3-6/10). Die Suva finanzierte ab 7. Januar 2004 einen therapeutischen Arbeitseinsatz in einem Beschäftigungsprogramm (UV-act. 4-2/22). Vom\n23. August 2006 bis zum 1. Oktober 2006 absolvierte A.________ in D.________\neine Ausbildung zum Privatdetektiv (IV-act. 43-5/6). Ein von der Suva am 29. Juli\n2005 in Auftrag gegebenes Gutachten wurde von Dr.med. E.________ (Facharzt\nfür Psychiatrie u. Psychotherapie FMH, ________) am 27. Januar 2007 erstattet\n(vgl. UV-act. 5-2ff./26). Am 12. Juni 2007 ging bei der IV-Stelle\neine Mitteilung des damaligen Rechtsvertreters ein, wonach A.________ seit\ndem 1. Januar 2007 wieder zu 100% arbeitsfähig sei und seit Dezember 2006\neine Sicherheitsfirma betreibe sowie im Kanton F.________ eine Gaststätte gepachtet habe (IV-act. 49). Am 16. Januar 2008 nahm A.________ in seinem\nHeimatland an einer Hauptverhandlung teil, worauf das Amtsgericht in\nG.________ seine im Jahre 2002 geschlossene (2.) Ehe geschieden hat (IV-act.\n52).\n\nB. Am 26. Januar 2009 gab die Suva ein weiteres psychiatrisches Gutachten\nin Auftrag, welches von Dr.med. H.________ am 29. März 2010 erstattet wurde\n(vgl. UV-act. 8-2ff./33). Am 9. Februar 2011 folgte ein neurologisches Gutachten\nvon Dr.med. I.________ (UV-act. 11-2ff./32). Dr.med. H.________ nahm am 1.\nMai 2012 eine ergänzende psychiatrische Beurteilung vor (UV-act. 13-3ff./13).\nMit Verfügung vom 4. April 2013 sprach die Suva A.________ auf der Basis einer\nunfallbedingten Erwerbsunfähigkeit von 68% mit Wirkung ab 1. März 2013 eine\nUVG-Invalidenrente von monatlich Fr. 5‘712.00 zu; zudem wurde eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 25% zugesprochen (IV-act. 17-2/5).\n\n2\nC. In der Zwischenzeit hatte der RAD-Arzt Dr.med. J.________ in seiner Stellungnahme vom 9. November 2012 (= IV-act. 76-7/13) eine Beurteilung durch\nden RAD-Psychiater Dr.med. K.________ veranlasst, welche am 13. November\n2012 vorgenommen wurde (= IV-act. 76-8ff./13). Mit Schreiben vom 22. Januar\n2013 forderte die IV-Stelle A.________ auf, Fragen zu den zwischenzeitlich ausgeübten Tätigkeiten zu beantworten (IV-act. 82). Mit Auflagen vom 24. Januar\n2013 forderte die IV-Stelle A.________ auf, sich einer adäquaten kombinierten\npsychisch-psychotherapeutischen Behandlung (Antidepressiva und Psychotherapie) zu unterziehen (IV-act. 84). Mit Vorbescheid vom 25. Februar 2013 kündigte die IV-Stelle an, das Verfahren zum Leistungsbezug infolge der verletzten\nSchadenminderungspflicht abzuschliessen (IV-act. 90). Dagegen opponierte der\nRechtsvertreter von A.________ in einer Eingabe vom 2. April 2013 (IV-act. 93).\nMit Schreiben vom 12. April 2013 widerrief die IV-Stelle den Vorbescheid vom\n25. Februar 2013 und erneuerte die Auflage, dass sich der Versicherte einer\nkombinierten psychisch-psychotherapeutischen Behandlung zu unterziehen habe\n(IV-act. 94). Mit Schreiben vom 21. Mai 2013 teilte der Rechtsvertreter mit, dass\nsich A.________ beim Psychiater L.________ behandeln lasse (IV-act. 98). Aufgrund einer Mahnung der IV-Stelle teilte der Psychiater L.________ am 30. September 2013 der IV-Stelle mit, dass A.________\nwegen familiärer Angelegenheit im Ausland weile und sich bislang nicht mehr\ngemeldet habe (IV-act. 100).\n\n"}