Diese Traumafolgen hätten wohl auch dazu geführt, dass der Ehemann der Versicherten sie 1999 zwei Tage vor Weihnachten, für die Versicherte völlig unerwartet, mit beiden Kindern (Jahrgänge 1991 und 1992) verlassen habe. Nach der Trennung vom Ehemann habe die Versicherte dann von 2001 bis 2012 als Produktionsmitarbeiterin in einem 100%-Pensum gearbeitet. Erstmals im Jahr 2010 sei es im Zusammenhang mit einer Virusinfektion zu einer Schwindelsymptomatik gekommen. Man sei nach aufwändigen neurologischen Abklärungen von einer Entzündung des Nervus vestibularis ausgegangen.