{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-06-20", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-111_2018-06-20.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "90850f11688e599c617396ff2df9bcb7"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-111_2018-06-20.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_111_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2bae31c49a6efce8d84e6347095524a34a5305fb52189bc0219b1a6947b234f6856daf82f4e8be823ac9383b9e0076cf8d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2bae31c49a6efce8d84e6347095524a34a5305fb52189bc0219b1a6947b234f6856daf82f4e8be823ac9383b9e0076cf8d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_111", "Checksum": "7d6853906da2b7791d39b6f6f2e351a1"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 111"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 20.06.2018 I 2017 111"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Berufliche Vorsorge (leistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung) | Berufliche Vorsorge (mit med. SV)"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:11:43", "Checksum": "e4bc664c6482d903e791a5149f45fde5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 20.06.2018 I 2017 111\nRegeste:\nBerufliche Vorsorge (leistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung) | Berufliche Vorsorge (mit med. SV)\n\n4.5 Im Bericht zum MRT Schädel mit Kontrastmittel am 8. September 2014 in\nder Klinik N.________ ergab sich im Vergleich zum Untersuch vom 30. Juni 2014\n(vorn Erw. 4.2) nach wie vor ein normales Zentralnervensystem (IV-act. 31-\n24/40).\n\n4.6 Am 26. September 2014 befand sich die Klägerin für ein CT Abdomen mit\nKM mit Rekonstruktion (bei Fragestellung nach unklarem Infekt [CRP und BSR\nerhöht], Leberwerte erhöht, alkalischer Phosphatase erhöht,\nEiweisselektrophorese Entzündung) in der Klinik N.________. Der Untersuch\nergab keinen Nachweis eines Infektfokus in abdomine (IV-act. 31-30/40).\n\n4.7 Vom 19. bis 21. Januar 2015 war die Klägerin im Spital O.________\nhospitalisiert. Im Austrittsbericht vom 21. Januar 2015 wurden die folgenden\nDiagnosen festgehalten (Kläg-act. 25 = IV-act. 31-32ff./40):\n1. V.a. postinfektiöse Neuritis vestibularis i.R. Dig 2\n2. St.n. Mononukleose 12/2014\n3. Arterielle Hypertonie\n4. Adipositas Grad III\n- 24.08.2014: BMI 41 Kg/m2 KöF\n\nUnter Beurteilung / Therapie / Verlauf wurde folgendes vermerkt:\nSelbstzuweisung bei Schwindel und Übelkeit. Frau (…) berichtete, dass die Symptome plötzlich nach dem Abendessen aufgetreten wären. Keine kardiopulmonalen\nBeschwerden. Aufgrund ähnlicher Symptome wäre sie bereits vor 5 Monaten hospitalisiert gewesen und hätte die physiotherapeutische Behandlung vor kurzem abgeschlossen. Weiter hätte sie vor einem Monat das Pfeiffersche Drüsenfieber gehabt.\n\n(…).\n\nFrau (…) wurde zur symptomatischen Therapie stationär aufgenommen. Unter Betahistin konnte sie bald eine deutliche Besserung verzeichnen. Auf eigenen\nWunsch wurde mit einem ambulanten Physiotherapierezept am 21.01.2015 nach\nHause entlassen.\nProzedere\n\n13\n- physiotherapeutische Schwindelbehandlung\n- Wiedervorstellung bei Wiederauftreten der Symptomatik\n\n4.8.1 Im Zwischenbericht Absenzenmanagement vom 25. Februar 2015 der\nP.________ AG zuhanden der Q.________ als zuständige\nKrankentaggeldversicherung der Klägerin wurde u.a. festgehalten, dass die\nKlägerin seit dem 19. Januar 2015 ohne Unterbruch zu 100% arbeitsunfähig sei.\nDie Arbeitsunfähigkeit sei auf ausgeprägte Schwindelgefühle mit teilweisem\nErbrechen zurückzuführen. Trotz diversen fachärztlichen Abklärungen sei bisher\nnoch keine Diagnosestellung erfolgt (Kläg-act. 9 S. 1). Im Zwischenbericht wurde\nauch festgehalten, dass die Klägerin im August 2014 schon einmal die gleichen\nBeschwerden gehabt habe. Damals sei Physiotherapie gemacht worden. Nach\nca. zwei Monaten seien die Beschwerden nicht mehr vorhanden gewesen.\nDiesmal seien die Beschwerden ausgeprägter (Kläg-act. 9 S. 3).\n\n4.8.2 Am 23. März 2015 reichte der Hausarzt der Klägerin, Dr.med. J.________\n(FMH Allgemeinmedizin) der Q.________ ein Arztzeugnis ein, worin er als\nDiagnose akuter Schwindel mit Hospitalisation festhielt (IV-act. 31-36/40). Die\nKlägerin sei vom 20. Januar 2015 bis auf weiteres 100% arbeitsunfähig.\n\n4.8.3 Am 18. Mai 2015 reichte Dr.med. J.________ der R.________\nLebensversicherungsgesellschaft ein ärztliches Zeugnis über die\nArbeitsunfähigkeit der Klägerin ein (IV-act. 31-3/ff./40). Darin hielt er fest, dass\ndie Klägerin an Drehschwindel unklarer Ätiologie (\"unkl. Ae\") leide, DD Neuronitis\nvestibularis. Die Symptome seien erstmals am 19. August 2014 aufgetaucht.\nGrad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit bezifferte Dr.med. J.________ wie folgt:\n100% vom 22. August 2014 bis 17. September 2014, 100% vom 10. bis 14.\nDezember 2014 und 100% vom 20. Januar 2015 bis auf weiteres (IV-act. 31-\n39/40).\n\n4.9 In der IV-Anmeldung vom 27. Mai 2015 gab die Klägerin an, seit 19. Januar\n2015 100% arbeitsunfähig zu sein. Sie befinde sich seit Januar 2015 in ärztlicher\nBehandlung wegen Schwindel und Schwindelanfällen (IV-act. 26-3ff./6).\n\n4.10 Am 3. August 2015 wurde die Klägerin im interdisziplinären Zentrum für\nSchwindel und Gleichgewichtsstörungen des Universitätsspitals Zürich\nuntersucht. Im Bericht vom 3. August 2015 wurde in Bezug auf den Schwindel\ndie folgende Hauptdiagnose gestellt (IV-act. 39-3/8)\n1. Chronischer Drehschwindel unklarer Ursache seit 01/2015\n- anamnestisch: im Januar (1 Monat nach Mononukleose Infektion) beim\nAufstehen plötzlich Drehschwindel mit Nausea/Vomitus, Druck im Kopf und\nTinnitus rechts, über 2 Tage anhaltend. Folgend ähnliche Episoden\n\n"}