{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-06-20", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-111_2018-06-20.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "90850f11688e599c617396ff2df9bcb7"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-111_2018-06-20.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_111_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2bae31c49a6efce8d84e6347095524a34a5305fb52189bc0219b1a6947b234f6856daf82f4e8be823ac9383b9e0076cf8d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2bae31c49a6efce8d84e6347095524a34a5305fb52189bc0219b1a6947b234f6856daf82f4e8be823ac9383b9e0076cf8d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_111", "Checksum": "7d6853906da2b7791d39b6f6f2e351a1"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 111"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. 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Pierre Lichtenhahn, Richter\nMLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber\n\nParteien A.________,\nKlägerin,\nvertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. K.________,\n\ngegen\n\n1. B.________,\n2. C.________,\n3. D.________, vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. L._______,\n4. E.________,\nBeklagte,\n\nGegenstand Berufliche Vorsorge (leistungspflichtige Vorsorgeeinrichtung)\nSachverhalt:\n\nA. A.________, geboren am ________ 1972, geschieden und Mutter von zwei\nerwachsenen Kindern (Jahrgänge 1991 und 1992), meldete sich im August 2010\nerstmals bei der IV-Stelle Luzern zum Leistungsbezug an. Als Grund gab sie\nDauerschwindel und Schwindelattacken an. Mit Verfügung vom 17. August 2011\nwies die IV-Stelle Luzern das Leistungsbegehren ab (IV-act. 25).\n\nB. Am 26. September 2012 schloss A.________ mit der F.________ AG, bei\nder sie seit 2002 im 80%-Pensum angestellt war, eine Aufhebungsvereinbarung\nab, mit welcher das Arbeitsverhältnis per 31. Dezember 2012 aufgelöst wurde\n(Kläg-act. 2). Ab Oktober 2012 absolvierte A.________ eine Weiterbildung zur\nPflegehelferin SRK (Schweizerisches Rotes Kreuz) (Klage S. 3 unten f.)\n\nAm 1. Februar 2013 trat A.________ eine neue Stelle als Pflegemitarbeiterin im\n80%-Pensum bei der G.________ AG an. Über die G.________ AG war\nA.________ bei der D.________ (nachfolgend: Beklagte Ziff. 3) berufsvorsorgeversichert. Am 23. April 2014 kündigte A.________ das Arbeitsverhältnis auf den\n31. Juli 2014 (Kläg-act. 3). Am 5. Juli 2014 vertrat sich A.________ den rechten\nFuss, wodurch sie ein OSG-Distorsionstrauma erlitt und in der Folge bis 19. Juli\n2014 arbeitsunfähig blieb (IV-act. 31-15/40).\n\nAb 1. August 2014 arbeitete A.________ als Pflegehelferin SRK im 80%-Pen-\nsum im H.________ (Altersheim). Über H.________ (Altersheim) war\nA.________ bei der B.________, (nachfolgend: Beklagte Ziff. 1), berufsvorsorgeversichert. Infolge krankheitsbedingter Absenzen von A.________ (IV-act. 31-\n17ff./40) kündigte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis am 3. September 2014\nwährend der Probezeit auf den 14. September 2014.\n\nAm 5. September 2014 meldete sich A.________ beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum in Emmen zum Leistungsbezug an. Für diese Zeit war\nA.________ bei der E.________ in Zürich (nachfolgend: Beklagte Ziff. 4) berufsvorsorgeversichert (Kläg-act. 7-9).\n\nVom 15. November 2014 bis 15. Mai 2015 war A.________ befristet als Mithilfe\nBetreuung im 80%-Pensum bei der Stiftung I.________ angestellt. Über die\nI.________ war A.________ bei der C.________ (nachfolgend: Beklagte Ziff. 2)\nberufsvorsorgeversichert (Kläg-act. 10).\n\nC. Am 27. Mai 2015 (Datum Postaufgabe) meldete sich A.________ erneut\nbei der IV-Stelle Luzern zum Leistungsbezug an. Als Grund gab sie an, seit Januar 2015 in ärztlicher Behandlung zu stehen wegen Schwindel und Schwindelanfällen (IV-act. 26-5/6). Mit Vorbescheid vom 2. Juli 2015 bzw. mit Verfügung\n\n2\nvom 7. September 2015 trat die IV-Stelle Luzern auf das neue Leistungsbegehren nicht ein (IV-act. 40-1/2). Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde (IV-act. 49-2ff./23) hiess das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 9. März\n2016 gut, indem es die Verfügung vom 7. September 2015 aufhob und die IV-\nStelle Luzern anwies, auf die Neuanmeldung von A.________ einzutreten (IVact. 65 = Kläg-act. 11).\n\nAm 21. Oktober 2016 erfolgten eine psychiatrische Untersuchung beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) Zentralschweiz (IV-act. 81) sowie am 14. Februar\n2017 eine Haushaltsabklärung durch den Abklärungsdienst der IV-Stelle Luzern\n(IV-act. 85). Die Abklärungen ergaben für A.________ eine vollständige Erwerbsunfähigkeit. Mit Vorbescheid vom 14. März 2017 stellte die IV-Stelle Luzern\nA.________ die Ausrichtung einer ganzen Rente ab 19. Januar 2016 (Ablauf der\neinjährigen Wartefrist) in Aussicht (IV-act. 86). Mit Einwand vom 11. April 2017\nmachte die Beklagte Ziff. 2 geltend, dass sie mit dem Beginndatum der einjährigen Wartezeit (19.1.2015) nicht einverstanden sei (Kläg-act. 14). Der Eintritt der\nberufsvorsorgerechtlichen Arbeitsunfähigkeit sei auf den 22. August 2014 festzusetzen, wobei weder der sachliche noch der zeitliche Konnex bis zum Eintritt der\nInvalidität per 19. Januar 2015 unterbrochen worden seien.\n\nD. Mit Verfügung vom 22. Juni 2017 wurde A.________ eine ganze Invalidenrente ab 1. Januar 2016 zugesprochen (IV-act. 92; vgl. auch Verfügung vom\n24.7.2017, IV-act. 97). Gegen die Rentenverfügung der IV-Stelle Luzern erhob\ndie Beklagte Ziff. 3 am 3. August 2017 vorsorglich Einwand (IV-act. 99), den sie\nallerdings am 10. August 2017 wieder zurückzog (IV-act. 103).\n\nE. Mit je separatem Schreiben vom 2. August 2017 ersuchte der Rechtsvertreter von A.________ die Beklagten Ziff. 1 bis Ziff. 4, ihr eine BVG-Invalidenrente\nauszurichten (Kläg-act. 19). Mit Schreiben vom 10. August 2017, vom 29. August\n2017, vom 21. November 2017 sowie vom 28. November 2017 verneinten die\nangeschriebenen BVG-Einrichtungen ihre Leistungspflicht (Kläg-act. 20-23).\n\n"}