Hinsichtlich Affektivität machte die Versicherte einen freundlichen, nicht depressiven Eindruck, jedoch wirkte sie besorgt im Hinblick auf die berufliche Zukunft. Betreffend Persönlichkeit führte der MEDAS-Psychiater aus, es finde sich eine narzisstische, anankastische Persönlichkeitsakzentuierung; die Versicherte wirke leistungsbereit, ehrgeizig, auch leicht kränkbar und selbstunsicher. Es wurden keine alltagsrelevanten Zwänge oder Phobien berichtet. Die Willenskräfte wurden als strukturiert beurteilt, wobei keine Antriebsschwäche bestehe. Realitätsorientierung und Realitätsbezug wurden als adäquat beurteilt.