{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-03-14", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-108_2018-03-14.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "ae8156a879ca3f3d91ac8af13b9f4f78"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-108_2018-03-14.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_108_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f26812dd74e6a1fd25209fed8f9582c7fbc4b79a9caa9992bad227c0b673ccb0783f5a40abe2e86f4ccbe83a1de3cf79bcd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f26812dd74e6a1fd25209fed8f9582c7fbc4b79a9caa9992bad227c0b673ccb0783f5a40abe2e86f4ccbe83a1de3cf79bcd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_108", "Checksum": "4cd8fdcc219e93d68f84f2d89cdb3473"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 108"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.03.2018 I 2017 108"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Leistungen) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:26:11", "Checksum": "e61e21c4aa1b77bb0e9537811ee8e4a7", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.03.2018 I 2017 108\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Leistungen) | Invalidenversicherung\n\n2. Zur gesundheitlichen Situation und zur Arbeitsfähigkeit des Versicherten\nsind den vorliegenden Akten u.a. die nachfolgend aufgeführten Angaben zu entnehmen.\n\n5\n2.1 Die Hausärztin pract.med. F.________, welche die Versicherte seit dem\n19. Dezember 2011 behandelt, listete in ihrem bei der IV-Stelle am 12. Juni 2013\neingegangenen Bericht folgende Diagnosen auf (IV-act. 7):\n1. Rezidivierende depressive Störung z.Zt. mittelgradige Episode\n2. Rotatorenmanschetten Syndrom links\n3. AC-Gelenkarthrose links\n4. Obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom leichten Grades\n5. Infektanfälligkeit\n6. Z.n. Hörsturz rechts\n7. Arterielle Hypertonie\n\nDie Arbeitsunfähigkeit veranschlagte die Hausärztin auf 100% seit dem 27. September 2013 (recte wohl: 2012, siehe IV-act. 8-2/16, Ziff. 2.2 und nachfolgend)\nbis auf weiteres (IV-act. 7).\n\n2.2 Dr.med. E.________ (________ des Sozialpsychiatrischen Dienstes SPD\n________) bescheinigte in ihrem Bericht vom 19. Juni 2013 an die IV-Stelle,\ndass die Versicherte zunächst vom 20. Oktober 2005 bis April 2007 sowie ab Oktober 2012 sich vom SPD ambulant behandeln liess. Diese Psychiaterin stellte\nfolgende Diagnosen (IV-act. 9-2/5 Ziff. 1.1):\nRezidivierende depressive Entwicklung, gegenwärtig leicht bis mittelgradig (ICD 10\nF33.10) bei kombinierter Persönlichkeitsstörung (anankastisch/ selbstunsicher)\n(ICD 10 F61.0)\nSt.n. Hörsturz\nSt.n. Operation Knie links nach Verletzung 2011 und Fraktur 2012\n\nZur Arbeitsfähigkeit äusserte sich die behandelnde Psychiaterin dahingehend,\ndass die Versicherte als Verkaufsleiterin seit Oktober 2012 bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses per 30. Juni 2013 vollständig arbeitsunfähig sei. Anschliessend empfahl sie eine Teilzeittätigkeit mit ca. vier Stunden pro Tag bzw. 50%\nzum Aufbau und zur Stabilisierung des psychischen Befindens, wobei eine Unterstützung und Begleitung seitens der IV nötig sei (IV-act. 9-4/5).\n\n2.3 Im Rahmen der Evaluierung einer IV-Integrationsmassnahme äusserte sich\nDr.med. G.________ am 12. August 2013 dahingehend, dass zunächst mit einer\nPräsenzzeit von 50% begonnen werden könne und nach etwa 2 Monaten allenfalls eine Steigerung um 10% pro Monat als Versuch machbar sei; entscheidender als der Arbeitsort sei ein wohlwollender Rahmen (IV-act. 17-5/11 unten).\n\n2.4 Nach der Unterzeichnung einer Eingliederungsvereinbarung vom 9. Oktober 2013 (IV-act. 16) hielt der Einsatzbetrieb (M.________ AG, N.________) in\neinem Assessmentbericht vom 7. Januar 2014 u.a. fest, dass die Versicherte als\nBerufsziel \"Direktions-Assistentin\" in einem Pensum von 70 bis 100% anstrebe;\ndabei könne sie ihre vielfältige Berufserfahrung, ihre Sprachkenntnisse (Deutsch,\n6\nEnglisch, Französisch, Italienisch, Spanisch) und ihr Organisationstalent gut einsetzen. Was den Einstieg erschwere sei ihre letzte Funktion als Area Sales Manager, da viele Arbeitgeber sich fragen würden, weshalb sie wieder eine Assistenzrolle anstrebe (IV-act. 25).\n\nIm Schlussbericht der M.________ AG vom 28. November 2014 wurde u.a. ausgeführt, dass sich die Versicherte während des gesamten Programm-Verlaufes\nsehr für eine neue Stelle engagiert habe. Wegen der vielen Absagen sei sie immer wieder in ein Motivationstief geraten. Zudem mache ihr auch das Alter und\nExistenzsorgen zu schaffen. Neben der Stellensuche kümmere sich die Versicherte sehr um ihre betagte Mutter. Ausgleich finde sie in ihrem Hobby (alternative Heilmethoden, wofür sie auch Ausbildungen absolviert habe, u.a. Reiki). Nach\naussen wirke die Versicherte sehr aufgestellt, dynamisch und selbstsicher (auf\nmanche Menschen mache sie auch einen dominanten Eindruck). Indessen sei\nimmer wieder ihre Vulnerabilität und eine Selbstwertthematik zu spüren. Die Versicherte habe Schwierigkeiten im Umgang mit Kritik. Insgesamt habe die Versicherte mehr als ein Dutzend Vorstellungsgespräche gehabt. Gründe für die Absagen würden zum einen in der fehlenden formalen Qualifikation als Direktionsassistentin liegen. Weitere Gründe seien darin zu erblicken, dass die Versicherte\nneue Arbeitgeber nicht ausreichend hinsichtlich ihres Wegganges von der Firma\nB.________ überzeugen konnte. In einem Fall habe die Versicherte die Stelle als\nRelocation Koordinatorin wegen des zu niedrigen Gehalts abgelehnt (IV-act. 27).\n\n2.5 Im Verlaufsbericht vom 22. Januar 2015 bestätigte Dr.med. G.________\ndie bisherigen Diagnosen (keine Veränderung). Hinsichtlich der Frage der Arbeitsfähigkeit führte sie u.a. aus, aktuell werde im Rahmen des noch immer anhaltenden Bewerbungsprozesses (Arbeitsversuch/ Arbeitsbeginn im 1. Arbeitsmarkt) keine Arbeitsunfähigkeit ausgestellt (IV-act. 29).\n\n2.6 Am 20. Januar 2016 teilte die Versicherte der IV-Stelle telefonisch mit, dass\nsie wieder beim SPD in Behandlung sei und nun einen Bandscheibenvorfall aufweise. Sie habe eine Arbeitsstelle verloren, weil sie einer Person nicht gekündigt\nhabe, was ihr Chef von ihr verlangt habe (IV-act. 32).\n\nIn einem am 3. Februar 2016 eingegangenen Bericht bescheinigte die Hausärztin\nder IV-Stelle einen verschlechterten Gesundheitszustand (chronisches LWS-\nSyndrom; seit Herbst 2015 Zunahme der LWS-Schmerzen mit Ausstrahlung in\ndie Beine, danach eine psychische Verschlechterung mit depressiven Gedanken,\nStimmungslabilität, Kraftverlust; seit 3.11.2015 liege eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vor; IV-act. 33; siehe auch den Bericht des Spitals R.________ vom\n21.12.2015 = IV-act. 33-2/2).\n\n"}