{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-03-14", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-105_2018-03-14.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "ad5e8436c6ff40b7cb94142fda8867e4"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-105_2018-03-14.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_105_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f253a84d584461cfc2fc7b6a1aa2c8dfe292698fa95cbe68d39aaa5d7ac8fa0b1ffe73c7999ddc01bf5ee0449b7d52490cd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f253a84d584461cfc2fc7b6a1aa2c8dfe292698fa95cbe68d39aaa5d7ac8fa0b1ffe73c7999ddc01bf5ee0449b7d52490cd7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_105", "Checksum": "d227a018d81e587389bb56995bad58ac"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 105"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.03.2018 I 2017 105"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Reisekosten) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:26:15", "Checksum": "56f7c53ba82f3a16312cf91e954237e5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.03.2018 I 2017 105\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Reisekosten) | Invalidenversicherung\n\nVerwaltungsgericht des Kantons Schwyz\nKammer I\n\nI 2017 105\n\nEntscheid vom 14. März 2018\n\nBesetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident\nDr.med. Bernhard Zumsteg, Richter\nDr.med. Urs Gössi, Richter\nMLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin\n\nParteien A.________ und B.________,\nBeschwerdeführer,\ngesetzlich vertreten durch C.________,\ndieser vertreten durch die Berufsbeiständin D.________,\nletztere vertreten durch Advokatin lic.iur. Andrea Mengis,\nc/o Procap, Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten,\n\ngegen\n\nIV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n\nGegenstand Invalidenversicherung (Reisekosten)\nSachverhalt:\n\nA. C.________ (geb. ________1987) und E.________ (geb. ________1988)\nsind die Eltern der am 7. November 2012 geborenen Zwillinge A.________ und\nB.________. Am 22. Juli 2014 ging bei der IV-Stelle Schwyz eine Anmeldung\nzum Bezug von IV-Leistungen für Minderjährige ein (Dossier A.________: act. 1,\nnachfolgend A-act. 1 genannt; Dossier B.________: act. 1, nachfolgend B-act. 1\ngenannt). Dr.med. F.________ (Leitender Arzt Neuropädiatrie des I.________\n(Spital)) diagnostizierte im Bericht vom 1. September 2014 eine schwere Entwicklungsstörung unklarer Ätiologie sowie eine spastische, cerebrale Bewegungsstörung (A-act. 3; B-act. 3). Die IV-Stelle anerkannte die Leistungspflicht\nund erteilte mit Mitteilung vom 17. September 2014 Kostengutsprache für die\nBehandlung des Geburtsgebrechens Ziffer 390 (A-act. 5; B-act. 5). Die Frühbera-\ntungs- und Therapiestelle für Kinder in J.________ fungiert als zuständige Durchführungsstelle (A-act. 6 bis 9).\n\nB. In der Folge erbrachte die IV-Stelle verschiedene Leistungen (u.a. Kostengutsprache für Therapiestuhl [A-act. 20], für Zwillings-Strassengestell [A-act. 23],\nje für einen Autositz [A-act. 20; B-act. 27]) und finanzierte die Kosten für eine stationäre Behandlung im I.________ (Spital) vom 16. Februar 2016 bis zum 26.\nFebruar 2016 (A-act. 63; B-act. 57) sowie im K.________ (Spital) vom 17. Oktober 2016 bis 11. November 2016 (inkl. die Kosten für Physiotherapie nach ärztlicher Anordnung für die Dauer von 2 Jahren nach Spitalaustritt, vgl. A-act. 88\ni.V.m. A-act. 111; B-act. 84 i.V.m. B-act. 105).\n\nMit Vorbescheid vom 19. Januar 2016 stellte die IV-Stelle ab 1. Februar 2015\neinen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung leichten Grades und ab 1. November 2015 einen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades\nin Aussicht (A-act. 44; B-act. 43). Nach Prüfung der Einwände vom 23. Februar\n2016 (A-act. 49; B-act. 48) gewährte die IV-Stelle die betreffenden Hilflosenentschädigungen nach Massgabe der Ankündigung im jeweiligen Vorbescheid\n(A-act. 72; B-act. 68).\nMit Beschluss vom 10. Mai 2016 hat die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) L.________ für C.________ eine Beistandschaft nach Art. 394\ni.V.m. Art. 395 ZGB errichtet und M.________ als Beiständin eingesetzt (A-act.\n67; B-act. 62).\n\nC. Mit Vorbescheid vom 16. August 2016 sowie Verfügung vom 17. November\n2016 lehnte es die IV-Stelle ab, die Kosten „für Instruktion der Fütterungsstörung“\nzu übernehmen (A-act. 91; B-act. 87; A-act. 101; B-act. 98). Auch die Kosten für\n\n2\neinen zusätzlichen Zwillingsbuggy wurden nicht übernommen (B-act. 99). Demgegenüber wurden am 28. November 2016 die Kosten für Unterschenkel-\nOrthesen übernommen (A-act. 107; B-act. 103). Ebenfalls am 28. November\n2016 teilte die IV-Stelle mit, dass ab 1. November 2016 Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung schweren Grades bestehe und bei Aufenthalt zu Hause\nzusätzlich ab 1. November 2016 ein Intensivpflegezuschlag gewährt werde (A-\nact. 108 i.V.m. A-act. 114; B-act. 104 i.V.m. 107).\n\nD. Mit Schreiben vom 20. Januar 2017 ersuchte die zwischenzeitlich eingesetzte neue Berufsbeiständin (D.________) die IV-Stelle, die Kosten des Rot-\nkreuz-Taxidienstes für Therapie- und Arztbesuche zu übernehmen (A-act. 115\ni.V.m. A-act. 117). Dieses Leistungsbegehren wurde von der IV-Stelle mit Vorbescheid vom 2. Juni 2017 abgelehnt (A-act. 131). Am 10. Juli 2017 erteilte die IV-\nStelle für die Zwillinge Kostengutsprache für orthopädische Spezialschuhe und je\nfür einen Rollstuhl (A-act. 139, 140; B-act. 128, 129). Mit Eingabe vom 27. Juli\n2017 erhob die Berufsbeiständin Einwände gegen die abgelehnten Fahrkosten\n(A-act. 143).\n\n"}