Des Weiteren wurde festgehalten, dass bei vorliegender chronischer Schmerzsymptomatik, vorhandener Sprachbarriere und wenig vorhandener Introspektionsfähigkeit sich eine nur marginalste Besserung der Symptomatik habe zeigen können. Die Versicherte habe das schützende Stationssetting als Entlastung erlebt, eine Besserung der depressiven Symptomatik respektive der Schmerzen habe sich folglich zeitweilig minimal gezeigt. Allerdings habe die Versicherte immer wieder dazu geneigt, sich selbst zu entwerten und sei dabei schnell in eine Negativspirale mit affektivem Einbruch und Tränen geraten und habe sich nur schwer davon distanzieren können.