Zum Verlauf der Lumbalbeschwerden der Versicherten ergeben sich aus den Akten verschiedene Angaben. In der ersten postoperativen Kontrolle, sechs Wochen nach der Operation, im Februar 2010 wurde von einem eher gemischten und protrahierten Verlauf mit noch deutlichen (80%) Restbeschwerden berichtet. Gebessert hätten sich seit der Operation die Drehfähigkeit bzw. die Rotation tieflumbal sowie die krampfartigen Beschwerden im Schienbein und die ausstrahlenden Beschwerden in die Beine. Allerdings sei es am ersten postoperativen Tag im Rahmen der Mobilisation zu einem Sturz gekommen, seit welchem vermehrt Hüftschmerzen beidseits bestünden (IV-act. 40-1f./5).