{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-04-04", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-100_2018-04-04.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "ff440b7ce62a197c23ff1d4abe37cba5"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-100_2018-04-04.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_100_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2a78cbf7b610f144a95fb6253cfebcbbc19fced21a197688921a4a7ecc508dc8aca612e2dc511a774d045be6eec6c3277d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2a78cbf7b610f144a95fb6253cfebcbbc19fced21a197688921a4a7ecc508dc8aca612e2dc511a774d045be6eec6c3277d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_100", "Checksum": "c6dc1b9ae42edf7aa8c3663d9df3ecd9"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 100"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 04.04.2018 I 2017 100"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Rentenrevision) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:26:14", "Checksum": "b6268cd1c9579058fa1afc9193abc4d6", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 04.04.2018 I 2017 100\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Rentenrevision) | Invalidenversicherung\n\n 9\nact. 59-8/10 oben), beim Einkauf (IV-act. 59-8/10, Ziff. 7.4); bei der Besorgung der\nWäsche (IV-act. 59-8/10, Ziff. 7.5) und in der Pflanzenpflege (IV-act. 59-9/10 oben)\nweiterhin möglich und zumutbar ist.\n\n2.2.1 Inzwischen bilden im konkreten Fall auf der einen Seite die angefochtene\nVerfügung vom 28. September 2017, mit welcher die IV-Stelle eine IV-Viertels-\nrente ab 1. Mai 2014 (Aufhebungszeitpunkt der bisherigen Dreiviertelsrente) zugesprochen hat, und auf der anderen Seite weiterhin die ursprünglichen Rentenverfügungen vom 27. November 2009 bzw. 10. Dezember 2009 (vgl. IV-act.\n34/35) die zeitlichen Referenzpunkte für die Prüfung einer anspruchserheblichen\nÄnderung, nachdem das Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE I 2014 36 vom\n12. November 2014 die Verfügung vom 18. Februar 2014 aufgehoben hat.\n\n2.2.2 Grundlage für die ursprüngliche Rentenzusprache im Jahr 2009 war im\nWesentlichen die Diagnose einer Osteochondrose mit Instabilität L3/4 und L4/5,\nwelche von Dr.med. H.________ (Neurochirurgie) am 9. Juli 2008 operativ (Dekompression und Spondylodese) behandelt werden musste (IV-act. 14-7/25). Vor\nden Verfügungen vom 27. November 2009 bzw. 10. Dezember 2009 fasste\nDr.med. I.________ (Wirbelsäulenchirurgie) die Diagnosen wie folgt zusammen\n(IV-act. 22-1/2):\nPseudarthrose L3/4 und L4/5\nSchraubenfehllage L5 rechts und L3 rechts\nStatus nach minimal invasiver Spondylodese L3/4 und L4/5 mit transforaminal intervertebraler Cage-Fusion und transkutan transpedikulärer Verschraubung mittels\nSechstant am 09.07.08 (fecit Dr. H.________)\nChronische Lumboischialgie linksbetont\nUebergangsanomalie L5/S1\n\n3. Zum Verlauf seit dem Verwaltungsgerichtsentscheid I 2014 36 vom 12. November 2014 ergibt sich aus den Akten insbesondere was folgt.\n\n3.1 Am 28. Mai 2015 hielt Dr.med. P.________ (Facharzt für Physikalische\nMedizin und Rehabilitation, Interventionelle Schmerztherapie, Manuelle Medizin)\nin einem Bericht an den Hausarzt folgende Diagnosen fest (IV-act. 129-9/50):\n1. Chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom mit möglichem intermittierendem radikulärem Reiz C6 rechts\n- St. n. mikrotechnischer Vorder-Diskektomie C5/6 Prothesenimplantation\n04.2013 bei\n- links paramedianer subligamentärer nach foraminal reichender Diskushernie C5/6\n2. Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom\n- St. nach 2-maliger lumbaler Spondylodeseoperation (2008 H.________,\n2011 AC.________ (Klinik))\n- radikuläres Reizsyndrom L4 links, Coxarthrose\n\n10\nZudem erwähnte er als weitere Diagnosen eine arterielle Hypertonie sowie Adipositas. Die Beschwerden seien zervikal auf früheren MRI bereits mit einer Strukturalteration korrelierbar. Bereits 2013 beschreibe Dr. L.________ eine rezessale\nmögliche Indikation (recte wohl: Irritation) der Wurzel C6 rechts, primär vereinbar\nmit den heute geschilderten Beschwerden, so dass nebst pseudoradikulären Beschwerden im Rahmen der Osteochondrose mit Mixed-Pain-Symptomatik auch\nein rein neuropathischer Schmerz im Sinne einer dynamischen Neuroirritation intermittierend im Dermatom C6 gut vorstellbar sei (IV-act. 129-10/50).\n\n3.2 Mit Bericht an die IV-Stelle vom 6. Juni 2015 hielt Dr.med. Q.________ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (IV-act. 129-2/50):\nChronisches cervicospondylogenes sowie lumbospondylogenes Syndrom\n- Mikrotechnische, vordere Diskektomie C5/6 mit Implantation einer Osteom-\nProthese am 10.04.2013\n- St.n. minimal invasiver Spondylodese L3/4 und L4/5 7/2008\n- Mikrotechnische dekompressive Foraminotomien, intervertebrale Cage Fusion\nund transkutan-transpedikuläre Verschraubung L3-L5 7.08\n\nAls Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurde an der Schulter\nrechts ein Impingementsyndrom mit Ausstrahlung in den ventrolateralen Oberarm\nbis in den Ellbogen festgehalten. Zudem wurde eine chronisch rezidivierende Parotitis, eine chronische Nasenatmungsbehinderung (bei Septumdeviation nach\nlinks und inferiorer Muschelhyperplasie sowie Privinismus) und ein myofasciales\nSchmerzsyndrom gluteal und lateral Oberschenkel links diagnostiziert. Längeres\nSitzen sei der Versicherten nicht zumutbar. Schmerzen würden die Konzentration\nstören. Die bisherige Tätigkeit sei der Versicherten nicht mehr zumutbar. Allerdings seien der Versicherten andere wechselbelastende Tätigkeiten mit reduzierter Arbeitszeit, ca. drei bis vier Stunden pro Tag (mit voller Leistungsfähigkeit in\ndiesem zeitlichen Umfang), zumutbar. Die Versicherte übe seit langer Zeit keine\nErwerbstätigkeit mehr aus, sei dekonditioniert, habe ihr Leiden schlecht im Griff\nund versuche immer wieder, ihre Situation mit Radikalkuren zu verbessern. Die\nResultate seien bisher unbefriedigend bis die Gesamtsituation immer mehr verschlechternd (IV-act. 129-7/50).\n\n3.3 In der Folge gewährte die IV-Stelle der Versicherten mit Mitteilung vom\n2. September 2015 Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche durch die\nArbeitsvermittlung der IV-Stelle, nachdem der Hausarzt für eine wechselbelastende Tätigkeit ein Arbeitspensum von drei bis vier Stunden pro Tag attestierte\n(IV-act. 137-1/2). Die Arbeitsvermittlung erfolgte durch die IV-Stelle Luzern (IVact. 142-1/4). Am 27. Oktober 2015 erfolgte das Erstgespräch mit dem Job\nCoach. Nach dessen Einschätzung habe die Versicherte kein Eingliederungspotential, weil sie sich sehr schmerzgeplagt präsentierte, was einem Arbeitgeber\n\n"}