{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-04-04", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-100_2018-04-04.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "ff440b7ce62a197c23ff1d4abe37cba5"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-100_2018-04-04.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2017_100_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2a78cbf7b610f144a95fb6253cfebcbbc19fced21a197688921a4a7ecc508dc8aca612e2dc511a774d045be6eec6c3277d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2a78cbf7b610f144a95fb6253cfebcbbc19fced21a197688921a4a7ecc508dc8aca612e2dc511a774d045be6eec6c3277d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2017_100", "Checksum": "c6dc1b9ae42edf7aa8c3663d9df3ecd9"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2017 100"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 04.04.2018 I 2017 100"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Rentenrevision) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:26:14", "Checksum": "b6268cd1c9579058fa1afc9193abc4d6", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 04.04.2018 I 2017 100\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Rentenrevision) | Invalidenversicherung\n\nVerwaltungsgericht des Kantons Schwyz\nKammer I\n\nI 2017 100\n\nEntscheid vom 4. April 2018\n\nBesetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident\nDr.med. Bernhard Zumsteg, Richter\nDr.med. Urs Gössi, Richter\nMLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführerin,\nvertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. Petra Oehmke,\nBahnhofplatz 9, Postfach 976, 8910 Affoltern,\n\ngegen\n\n1. IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n\n2. B.________ (Pensionskasse),\nBeigeladene,\n\nGegenstand Invalidenversicherung (Rentenrevision)\nSachverhalt:\n\nA. A.________ (geb. ________1957, Mutter eines zwischenzeitlich erwachsenen Sohnes) hat nach der obligatorischen Schulzeit (6 Jahre Primarschule und\n3 Jahre Realschule) eine Ausbildung als Familienhelferin absolviert (IV-act. 1-\n5/9). In der Folge übte sie verschiedene Erwerbstätigkeiten aus (u.a. in einer\nMetzgerei, für C.________ (Einkaufsgeschäft), für eine Bäckerei und ab 1. Januar 2006 zu 60% als Pflegeassistentin im Altersheim in D.________; IV-act. 15\ni.V.m. 1-6/9). Am 29. Oktober 2008 meldete sie sich wegen Rückenschmerzen\nzum Bezug von IV-Leistungen an.\n\nB. Nach diversen Abklärungen, welche u.a. auch eine Haushaltabklärung vom\n20. Juli 2009 umfassen (IV-act. 27), hat die IV-Stelle einen IV-Grad von 65% ermittelt und mit Verfügungen vom 27. November 2009 bzw. 10. Dezember 2009\nA.________ mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 eine Dreiviertelsrente zugesprochen; der Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung wurde verneint (IV-act. 34 u.\n35).\n\nC. Mit Verfügung vom 24. August 2010 ist die IV-Stelle auf ein Gesuch um\nZusprechung einer Hilflosenentschädigung nicht eingetreten. In der Begründung\nwurde sinngemäss ausgeführt, dass im Gesuch nicht hinreichend glaubhaft vorgebracht worden sei, inwiefern sich die Verhältnisse seit der letzten Verfügung\nwesentlich verändert hätten (IV-act. 49).\n\nD. In einem Schreiben vom 14. September 2010 an die IV-Stelle warf eine in\nM.________ lebende Drittperson die Frage auf, weshalb sinngemäss\nA.________ IV-Rentenleistungen beziehe, obwohl sie in der Lage sei, körperliche Tätigkeiten zu verrichten wie zum Beispiel Treppenhäuser zu putzen, stundenlange Gartenarbeiten wie Rasenmähen auszuführen oder lange Autofahrten\nnach Spanien (ca. 1300 km) zu absolvieren. Ähnliche Informationen gingen bei\nder IV-Stelle am 26. Januar 2011 ein. In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine\nUntersuchung der Versicherten durch den Regionalen ärztlichen Dienst (RAD)\nZen-tralschweiz, welche am 4. Oktober 2011 durch den RAD-Arzt Dr.med.\nE.________ (Facharzt orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates) durchgeführt wurde (IV-act. 63). Ausserdem wurde am 1. Februar 2011 eine weitere Haushaltabklärung vorgenommen (IV-act. 65).\n\nE. Mit Vorbescheid vom 23. Mai 2012 teilte die IV-Stelle mit, dass eine Herabsetzung der bisherigen Dreiviertelsrente auf eine Viertelsrente vorgesehen sei\n(IV-act. 68). Dagegen liess A.________ am 22. Juni 2012 Einwände erheben (IVact. 70). Daraufhin veranlasste die IV-Stelle eine ergänzende medizinische Abklärung und Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) durch\n2\nO.________ (Gutachterstelle). Das entsprechende Gutachten wurde am 12. November 2012 erstattet (IV-act. 81). Am 8. April 2013 verwies der damalige\nRechtsvertreter der Versicherten auf eine an der S.________ (Klinik) geplante\nOperation (IV-act. 82). Am 11. Juni 2013 wurde ein psychiatrisches Konsilium\n(inkl. Untersuchung) durch den RAD-Psychiater Dr.med. F.________ (Psychiatrie\nund Psychotherapie FMH) durchgeführt (IV-act. 87). Am 5. Dezember 2013 nahm\ndie IV-Ab-klärungsperson zu den zwischenzeitlich eingegangenen Angaben und\nzur aktuellen Situation Stellung (IV-act. 92). Mit Vorbescheid vom 13. Dezember\n2013 teilte die IV-Stelle mit, dass eine Aufhebung der bisherigen Rentenleistungen vorgesehen sei (IV-act. 95). Dagegen liess A.________ am 3. Februar 2014\nEinwände einreichen (IV-act. 97). Mit Verfügung vom 18. Februar 2014 hielt die\nIV-Stelle daran fest, dass sinngemäss eine Überprüfung des Rentenanspruchs\nnach der gemischten Methode einen IV-Grad von 21% ergeben habe, weshalb\ndie Rente nach Zustellung der Verfügung auf Ende des folgenden Monats aufgehoben werde. Einer Beschwerde gegen diese Verfügung wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (IV-act. 99).\n\nF. Dagegen liess A.________ am 18. März 2014 durch ihre neue Rechtsvertreterin Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben. Mit\nEntscheid VGE I 2014 36 vom 12. November 2014 hiess das Verwaltungsgericht\ndie Beschwerde insoweit teilweise gut, als die Sache im Sinne der Erwägungen\nan die Vorinstanz zur Vornahme von zusätzlichen Abklärungen und neuem Entscheid (nach Massgabe der Abklärungsergebnisse) zurückgewiesen wurde (IVact. 122).\n\n"}