Eine Beschäftigung zu 50% in einer angepassten Tätigkeit sei aus psychiatrischer Sicht und zur Förderung des Selbstwertgefühls sowie der Tagesstruktur sinnvoll und aus psychiatrischer Sicht zumutbar, könne aber erst nach Intensivierung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung erwartet werden. Eine Arbeit in angepasster Tätigkeit sollte keine sehr grossen Anforderungen an die sozialen Kompetenzen, im Speziellen nicht an die Durchsetzungsfähigkeit, stellen. Es sollte kein Kundenkontakt bestehen, die Tätigkeiten sollten einfach, repetitiv und wenig anspruchsvoll sein, sie sollte abwechselnd sitzend, stehend, zum Teil gehend ausgeführt werden können.