Auch angesichts der Tatsache, dass die Therapie bereits seit 2005 andauert und keine wesentliche Besserung hat erzielt werden können und 2007 noch ein Unfall dazu gekommen ist, ist von einer schlechten Prognose auszugehen. Der Versicherte hat sich immer über die Arbeit definiert, das zeigt sich auch klar darin, dass er 25 Jahre im gleichen Betrieb gearbeitet hat. Es kann davon ausgegangen werden, dass er durch psychosoziale Umstände, insbesondere durch den verunfallten Sohn 2000 und durch die Grossfamilie mit vier pubertierenden Kindern mit entsprechend finanzieller Belastung in eine zunehmende Überforderung geraten ist in den letzten Jahren.