Aus psychiatrischer Sicht muss eine deutliche Komorbidität neben der Somatisierungsstörung angenommen werden im Sinne einer gesichert mittelgradigen depressiven Symptomatik, die sich auch in der Untersuchung zeigt. Obwohl der Versicherte laut, impulshaft, dysphorisch gereizt und sich aufregend gibt, lauert dahinter eine völlige depressive Instabilität mit Affektinstabilität, die als mittelgradig depressiv interpretiert werden muss. Daneben bestehen noch dissoziativ anmutende Symptome, die schon seit einigen Jahren rezidivierend auftreten mit Schwindel und Bewusstseinsverlusten sowie Kopfzuständen, die er nicht recht einordnen kann.