{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-05-16", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2016-98_2017-05-16.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "68101c868f44c554db912b9bfbc2a40d"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2016-98_2017-05-16.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2016_98_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2c46874dc661ecd2790a9500960b057696b2e2f32e51cc63ed73684505f365de183ea7cc8568a2686bbd93ce6e99a41d7d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2c46874dc661ecd2790a9500960b057696b2e2f32e51cc63ed73684505f365de183ea7cc8568a2686bbd93ce6e99a41d7d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2016_98", "Checksum": "f67a9d0f6245cec78fb03b4fa1e5dfd2"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2016 98"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 16.05.2017 I 2016 98"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Rente) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:27:16", "Checksum": "f2b528ed6656524b2bf40bb0695a20b5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 16.05.2017 I 2016 98\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Rente) | Invalidenversicherung\n\n3.6 Gemäss Bericht des SPD von Dr.med. V.________ vom 2. April 2009 liege\neine Comorbidität zwischen einer somatoformen Schmerzstörung (ICD-10:F45.4)\nund rezidivierenden depressiven Episoden, meist agitiert (ICD-10:F33.1) vor.\n21\nAufgrund des bereits chronischen Verlaufes beim Beschwerdeführer und den geschilderten primärpersönlichen Ressourcen sei die Überwindbarkeit deutlich in\nFrage zu stellen. Verschiedene medikamentöse Behandlungsversuche seien erfolgt, welche meist jedoch an Nebenwirkungen scheiterten.\nDie gesprächstherapeutische Behandlung sei aufgrund der Sprachbarriere nur\neingeschränkt möglich. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer ein geringes\nBildungsniveau besitze und bereits prämorbid nur eingeschränkte Ressourcen\nvon Seiten seiner Primärpersönlichkeit habe (z.B. geringe Introspektionsfähigkeit,\nschon prämorbid wenig soziale Vernetzung, geringes Interessenfeld auch in\nnicht-beruflichen Aktivitäten). Die sprachlichen sowie primärpersönlichen Faktoren seien auch der Hauptgrund, weshalb bisher noch keine intensivierte stationäre Behandlung stattgefunden habe. Angesichts der Vorbedingungen sei fraglich,\ninwieweit diese erfolgsversprechend sein würde. Diese Faktoren würden bezüglich der Prognose eine eher ungünstige Rolle spielen (IV-act. 36-16f./17).\n\n3.7 Am 18. Oktober 2008 erstellte Dr.med. AC.________ (Spezialarzt für\nPsychiatrie und Psychotherapie FMH) ein psychiatrisches Gutachten im Auftrag\nder AD.________ Versicherung, welches der IV-Stelle am 27. Februar 2009 zugestellt wurde (IV-act. 30-1/2). Nach einer Untersuchung am 7. Oktober 2008\nhielt er folgende psychiatrische Diagnosen sowie Beurteilung fest (IV-act. 31-\n8/12; KVG-act. 4-2ff./13):\n Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F 45.4)\n Mittelgradige depressive Episode (F 33.1) mit Suizidalität\n Persönlichkeit mit narzisstischen, passiv-aggressiven-neurotischen und\nhistrionischen Zügen (F 60.8)\n Sonstige dissoziative Störung (F 44.8) mit Schwindel und episodischen Ohnmachtsanfällen möglich\n Multiple psychosoziale Belastungsmomente: Arbeitsplatzschwierigkeiten, Eheprobleme, psychosoziale Belastung durch Behinderung eines Kindes, Schulden\n(…)\n5. Beurteilung und Prognose:\n(…)\nZum Zeitpunkt der Untersuchung muss eine eindeutige psychosomatische\nSchmerzfehlverarbeitung im Sinne einer anhaltenden somatoformen\nSchmerzstörung mit Ausweitung und wechselhafter Schmerzsymptomatik in\ndiversen Körperkompartimenten angenommen werden. Der Versicherte zeigt auch\neine deutliche Aggravationstendenz und ein zumindest zeitweilig grotesk\nanmutendes Krankheitsverhalten. Er ist narzisstisch, ausgesprochen gekränkt und\nauch kränkbar, sehr vulnerabel. Er ist gereizt, neigt zumindest zu verbalen\nImpulshandlungen und zu unüberlegten Verhaltensweisen wegen emotionaler\nÜberforderung.\nZum Zeitpunkt der Untersuchung scheint er mir emotional ziemlich in einer\nausweglosen Situation zu sein, äussert auch eindeutige suizidale Gedanken im\n\n"}