{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-05-16", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2016-98_2017-05-16.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "68101c868f44c554db912b9bfbc2a40d"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2016-98_2017-05-16.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2016_98_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2c46874dc661ecd2790a9500960b057696b2e2f32e51cc63ed73684505f365de183ea7cc8568a2686bbd93ce6e99a41d7d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2c46874dc661ecd2790a9500960b057696b2e2f32e51cc63ed73684505f365de183ea7cc8568a2686bbd93ce6e99a41d7d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2016_98", "Checksum": "f67a9d0f6245cec78fb03b4fa1e5dfd2"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2016 98"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 16.05.2017 I 2016 98"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Rente) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:27:16", "Checksum": "f2b528ed6656524b2bf40bb0695a20b5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 16.05.2017 I 2016 98\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Rente) | Invalidenversicherung\n\n3.1.4 Nach einem Unfall (vgl. Ingress lit. A) war der Beschwerdeführer vom 6. bis\n8. Februar 2007 im Spital ________ hospitalisiert. Im Kurzbericht vom 8. Februar\n2007 von Dr.med. K.________ lauteten die Diagnosen wie folgt (IV-act. 15-\n45/60; vgl. auch Austrittsbericht vom 9.2.2007, IV-act. 15-40/60):\n1. Commotio cerebri m/b\n Nach Sturz von 2m Höhe\n GCS 6\n Anschliessend 2 malig Krampfanfall ohne Zungenbiss oder Einnässung\n2. St.n. unklarer Sturz im Badezimmer 8/05\n DD Synkope, Krampfanfall\n EEG unauffällig\n3. Panvertebrales Schmerzsyndrom\n bekannter St. n. HWS-Schleudertrauma 05/2002\n bekanntes Lumbospondylogenes Schmerzsyndrom\n MRI LWS vom 15.11.2002: Diskusprotrusionen L2/3 rechtslateral, mediane\nDiskusprotrusion L4/5\n4. Rezidivierende Gastritiden seit 1985\n5. St. n. inkarzerierter Inguinalhernie links 1982\n Operation, später Entwicklung einer linksseitigen Hodenatrophie\n\n3.1.5 Am 19. Februar 2007 berichtete Dr.med. L.________ (Neurologie FMH,\n________) Dr.med. M.________ nach Durchführung eines EEG am 16. Februar\n2007, dass keine Hinweise auf ein primär epileptisches Geschehen vorliegen\nwürden. Die zwei Grand Mal-Anfälle seien im Anschluss an die Commotio cerebri\naufgetreten. Damit sei auch eine antikonvulsive Therapie vorläufig nicht notwen-\n13\ndig. Es bestehe auch keine Einschränkung der Autofahrtauglichkeit (IV-act. 15-\n37f./60).\n\nGemäss Doppler-Bericht vom 13. März 2007 bestünden seit dem Unfall am\n6. Februar 2007 Schwankschwindel, abhängig von Kopfdrehungen (klinische Angaben). Die eingehende Dopplerstrahluntersuchung zeigte durchwegs normale\nStrömungsverhältnisse (UV-act. 2-60/61).\n\n3.1.6 Dr.med. N.________ (Facharzt Orthopädie, Akupunktur, Chirotherapie,\n________) diagnostizierte gemäss Bericht vom 30. März 2007 beim Beschwerdeführer ein multifaktorielles Wirbelsäulenschmerzsyndrom mit vegetativer Begleitsymptomatik und Funktionseinschränkungen der oberen HWS. Des Weiteren\nergänzte er, dass vorliegend von einer Kombination vegetativ-psychischer Probleme, einer erheblich erniedrigten Schmerzschwelle schon bei kleinen Reizen\nund Funktionsstörungen der HWS auszugehen sei (IV-act. 15-35/60). Am 4. April\n2007 führte er ergänzend aus, dass aus fachärztlich-orthopädischer Sicht die\nvom Patienten geäusserten Beschwerden zu 20% funktionell-vertebral bedingt\nund 80% sicher nicht orthopädischer Natur seien. Damit sei der Beschwerdeführer vollschichtig für alle Arbeiten unter Vermeidung von Überkopftätigkeiten\neinsetzbar (IV-act. 15-33/60).\n\n3.1.7 Dr.med. J.________ diagnostizierte (im Dienst als Notfallarzt) mit Bericht\nvom 9. April 2007 ein posttraumatisches HWS-Syndrom. Bei den klinischen Befunden wurde u.a. ein schmerzreduzierter Allgemeinzustand mit theatralischem\nGebärden, kein Meningismus, verspannte Schulter-Nacken-Muskulatur sowie\nschmerzbedingte Bewegungseinschränkung festgehalten (IV-act. 15-32/60).\n\n3.1.8 Dr.med. O.________ (FMH für Allgemeinmedizin, ________) berichtete\nDr.med. F.________ am 11. April 2007 folgende Diagnosen (IV-act. 15-30/60):\n Massive Aggravation bei psychosozialer Belastungssituation (familiäre und\nfinanzielle Probleme, Streit am Arbeitsplatz)\n Multifaktorielles Wirbelsäulenschmerzsyndrom, nach Ansicht diverser Spezialisten ohne Einschränkung der Arbeitsfähigkeit\n\nEine Arbeitsunfähigkeit hat gemäss Dr.med. O.________ vom 16. bis 25. Februar 2007 zu 100%, vom 26. Februar bis 2. März 2007 zu 50% und vom 13. bis 17.\nMärz 2007 zu 100% vorgelegen.\n\n3.1.9 Am 11. Mai 2007 berichtete Dr.med. P.________ (Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt FMH für Pharmazeutische Medizin, Arzt für\nNeurologie und Psychiatrie) Dr.med. F.________, dass er das Krankheitsbild\ndiagnostisch einer schweren Somatisierungsstörung (ICD-10: F45.0) bzw. einem\n\n14\nchronifizierten Schmerzsyndrom (F45.4) zuordne. Der psychopathologische\nBefund sei durch ausgeprägtes Klagen über diverse körperliche Beschwerden\ngekennzeichnet. Hinweise für psychotisches Denken, Erleben oder Verhalten\nfänden sich nicht. Hinweise für Eigen- oder Fremdgefährdung lägen ebenfalls\nnicht vor. Die Beschwerden des Patienten seien nicht aggraviert oder simuliert.\nEs sei offensichtlich, dass man es hier mit einem biologisch vorgealterten und\nmittlerweile - aus psychischen Gründen - invaliden Mann zu tun habe. Es sei\nkomplett illusorisch anzunehmen, dass der Beschwerdeführer jemals wieder arbeitsfähig werde. Therapeutisch sei eine spezifisch psychiatrische Intervention im\nSinne von psychotherapeutischen Massnahmen als wenig erfolgreich zu betrachten. Dr.med. P.________ empfehle die Fortführung der antidepressiven Medikation (IV-act. 15-28f./60).\n\n3.1.10 Am 11. Juli 2007 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung des Beschwerdeführers durch Dr.med. Q.________ (FMH Orthopädische Chirurgie). Die Diagnose lautete wie folgt (IV-act. 15-24/60):\nUnklare Schwindel-Attacken mit Sturz am 6.2.07\nDiscopathien im Bereiche der HWS und LWS mit zum Teil medianen Discusprotrusionen\nKopf-/Nacken-/Armsyndrom links\n\n"}