{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-06-14", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2016-84_2017-06-14.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "cee6b9ec3cb7f49e45335e126a3492b7"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2016-84_2017-06-14.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2016_84_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f267efb2b7ee8c48239acdd769208e52bd03629ad84ca223478d9d94c6480307ebceaaa7b6eab68a6f6b843e22479c2db5d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f267efb2b7ee8c48239acdd769208e52bd03629ad84ca223478d9d94c6480307ebceaaa7b6eab68a6f6b843e22479c2db5d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2016_84", "Checksum": "49d157cfec09e81bf0f2aba6aba6c18e"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2016 84"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.06.2017 I 2016 84"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Aufhebung einer IV-Rente) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:27:08", "Checksum": "4f721793545b3ab50dfc0c40cc9894a0", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.06.2017 I 2016 84\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Aufhebung einer IV-Rente) | Invalidenversicherung\n\n4.10.1 Die Neurologen PD Dr.med. M.________und H.________ führten in ihrem\nBericht vom 11. Dezember 2014 aus, dass die axonale Schädigung des N. medianus sich schnell erholt habe. Nun seien bei Normalisierung der distal motorischen Latenzen des N. medianus über dem Karpaltunnel bzw. des N. ulnaris\nüber der Loge de Gyon auch wieder sensible Nervenantwortpotentiale ableitbar,\nwenn auch noch mit verlangsamter Nervenleitgeschwindigkeit. Es werde weiter\neine abwartende Haltung empfohlen. Unter dem Verdacht eines beginnenden\nCRPS sei von Dr.med. L.________ein Kortisonstoss gegeben worden, welcher\ndie Symptomatik abgemildert habe, weshalb aktuell allenfalls noch ein residuelles CRPS vorliege (IV-act. 201-2/9).\n\n4.10.2 In der Verlaufsuntersuchung vom 2. März 2015 machte die Beschwerdeführerin geltend, dass sich die bestehenden Missempfindungen im Bereich der\nlinken Hand seit Oktober 2014 nur wenig gebessert hätten. Weiterhin bestünde\neine Überempfindlichkeit, ein Kribbeln und Stechen sowie ein Kältegefühl vornehmlich am 2.-5. Finger der linken Hand. Gemäss Beurteilung der Neurologen\nzeigten die gleichentags durchgeführten Neurographien jedoch im Vergleich zur\nUntersuchung von vor vier Monaten eine erneute Besserung insbesondere der\nsensiblen Nervenleitgeschwindigkeit des N. medianus und N. ulnaris links. Es\nwurde eine mögliche schmerzdistanzierende Behandlung mit einem Antidepressivum thematisiert, welche die Beschwerdeführerin jedoch nicht wünschte (IVact. 204-2f./4).\n\n4.11 Gemäss Sprechstundenbericht vom 7. September 2015 von Prof.Dr.med.\nJ.________gebe es von Seiten der Schulter keine wesentlich neuen Aspekte.\nDie erneute EMG-Untersuchung habe eine weitere Amplitudenverbesserung des\nMedianus ergeben, die sensiblen Neurographien seien etwa stabil mit einer eindeutig pathologischen Nervenleitgeschwindigkeit links. Bei der persistierenden\nDysästhesie, Parästhesie in der linken Hand mit der doch langen Geschichte\nnach der wahrscheinlich im postoperativen Verlauf durch die Lagerung dekom-\n\n16\npensierten Medianus-Problematik, sei jetzt die Dekompression des Karpaltunnels\nvon den Handchirurgen zu erwägen (IV-act. 216-69/96).\n\n4.12 Mit Bericht vom 15. September 2015 hielten die Neurologen PD Dr.med.\nM.________Dr.med. R.________und Dr.med. K.________ fest, dass sich in den\nheute durchgeführten Medianus-Neurographien im Vergleich zur Voruntersuchung im März die Potentialamplituden links weiter gebessert zeigten. Die sensible und motorische Nervenleitgeschwindigkeit des N. medianus links sei im Wesentlichen stabil. Die gering verminderte sensible Leitungsgeschwindigkeit des N.\nmedianus könne durch eine leichte Irritation im Karpaltunnel bedingt sein. Die\nUlnaris-Neurographien seien im Vergleich zur Voruntersuchung unverändert gewesen (IV-act. 216-80/96).\n\n4.13 Am 18. Januar 2016 wurde das AD.________-Gutachten erstattet. Demgemäss wurde die Beschwerdeführerin am 3. August 2015 durch Dr.med.\nT.________ (Orthopädie; Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates), am 12. August 2015 durch Dr.med. U.________\n(Innere Medizin; Facharzt für Innere Medizin FMH), am 18. August 2015 durch\nDr.med. V.________ (Neurologie; Facharzt für Neurologie FMH) und am 25. August 2015 durch Dr.med. W.________ (Psychiatrie; Facharzt für Psychiatrie und\nPsychotherapie FMH) untersucht. Die interdisziplinären Diagnosen und zusammenfassende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit lauten wie folgt (IV-act. 216-\n32f./96):\nDIAGNOSEN AUS ALLEN FACHGEBIETEN\nDiagnosen mit Relevanz für die AF (Büro-/ Bankangestellte/\nGymnastikpädagogin/ Hausfrau)\n• Funktionseinschränkung der linken Schulter mit/bei:\n St. n. Implantation einer zementierten inversen Schultertotalendoprothese links\nam 29.10.2013\n St. n. Revision Schulter-TEP links, Glenoidkomponentenausbau und\nGlenoidrekonstruktion mit autologem Beckenkamm von rechts am 13.11.2007\n St. n. Schulter-TEP-Wechsel, Keloid-Exzision, Adhäsiolyse und\nGlenoidrekonstruktion mit autologem Beckenkamm sowie\nRotatorenmanschettenrekonstruktion am 10.08.2000\n St. n. Implantation einer Schulter-TEP am 02.01.2000 mit postoperativer\nGlenoidlockerung und Humerus-Malposition\n St. n. Arthroskopie und Kapsulotomie am 04.02.1999 bei kapsulärer\nSchultersteife bei posttraumatischer möglicherweise postinfektiöser\nOmarthrose\n St. n. Stabilisationsoperation nach Eden-Lange-Hybinette am 02.07.1998\n St. n. traumatischer Schulterluxation links am 27.12.1997\n\nDiagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit\n\n17\n• St. n. Neurapraxie N. medianus und N. ulnaris links im distalen\nHandgelenksbereich nach Schulterrevisions-OP 29.10.2013, neurografisch\nrestituiert\n• mit möglichem St.n. initialem CRPS Typ II (klinisch kein CRPS mehr\nnachweisbar)\n• Mögliches initiales Karpaltunnel-Syndrom links\n• Hinweise für mindestens aggravatorisches Verhalten, teilweise negative\nAntwortverzerrung\n• Nicht näher bezeichnete Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung mit\nkörperlichen Störungen F59\n• leicht akzentuierte Persönlichkeit\n• Epicondylitis humeri radialis rechts\n• Wiederkehrendes tendomyotisches Zervikodorsolumbalsyndrom\n• Knick-Senk-Spreiz-Fuss bds.\n\n"}