2.4.2 Den klinischen Eindruck hinsichtlich der Psychopathologie fasste der Gerichtsgutachter u.a. dahingehend zusammen, dass eher eine ängstlich getönte, wachsame Anspannung bei prompter Auffassung und keineswegs depressiv veränderter Psychomotorik vorliege, dies bei teils plakativ verzerrtem − und nicht authentischem − Antwortverhalten je nach abgefragten Themenkreisen, vor allem bei Aspekten, wo es offensichtlich erkennbar um kognitives Funktionieren geht. Eine ängstlich-vermeidende, inaktive Grundhaltung in Zusammenhang mit leicht hypochondrischen Ängsten und vor allem mit Symptomen im Sinne von Panikanfällen in unbestimmbarem Schweregrad