{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-08-09", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2016-134_2018-08-09.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "9489e4740493c61f1bb96289cd592db9"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2016-134_2018-08-09.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2016_134_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f23b2111a7caaa35f0ab0a74ca6e9e77cb66eb39c012610bac5078b7ba1f0d1ed9f0dffb0d932dd99d2a1234177d81181ad7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f23b2111a7caaa35f0ab0a74ca6e9e77cb66eb39c012610bac5078b7ba1f0d1ed9f0dffb0d932dd99d2a1234177d81181ad7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2016_134", "Checksum": "758a0543d5e026ed445951b75fee40ea"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2016 134"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. 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Doch sei es ihm\nimmer wieder gelungen, v. a. durch seinen Einsatz und seine \"Kämpfernatur\" weiterzumachen. Im Februar 2014 sei es zur ersten Infektion mit hohem\nFieber gekommen. Im April 2014 sei im Kantonsspital eine Blutvergiftung\ndiagnostiziert worden. Damals habe er innerhalb weniger Wochen 14 kg an\nGewicht verloren. Seitdem gehe es ihm auch psychisch deutlich schlechter.\nEr mache sich grosse Sorgen um seine Gesundheit, da seit der Blutvergiftung seine Blutwerte noch immer nicht stimmen würden und bis dato regelmässig Fieberschübe auftreten würden. Belastend sei für ihn auch die Unsicherheit betreffend des Urteils in 2. Instanz und die ungewisse Zukunft. Er\nwolle auch sein Umfeld, v. a. seine Partnerin, mit der er seit 10 Jahren zusammenlebe nicht mit seinen Sorgen belasten. Er trage alles alleine und sei\ndaran, bis Ende Nov. 2014 weitere Beweise für das Gericht zu sammeln, um\nseine Unschuld zu beweisen und ein günstigeres Urteil zu erwirken.\n\n4. Noxen: 1 Glas Wein pro Tag, keine Zigaretten, keine Drogen.\n\n5. Soziale Situation:\nHerr A.________ lebe seit 10 Jahren in einer stabilen Partnerschaft. Er lebe\nmit seiner Partnerin in einer Wohnung. Seine Partnerin arbeite als\nS.________ Mitarbeiterin.\n6. Befunde:\n\n13\n59jähriger, altersentsprechend wirkender, leicht übergewichtiger, elegant\ngekleideter Mann. Herr A.________ hält Blickkontakt im Gespräch. Im Gespräch etwas weitschweifig. Er ist bewusstseinsklar und allseits orientiert.\nAuffassung und Merkfähigkeit sind nicht vermindert, subjektiv verminderte\nKonzentrations- und Kurzzeitgedächtnisstörungen. Er berichtet starkes Grübeln und Gedankendrängen. Phobien, Zwänge wurden nicht erfragt. Es gibt\nkeinen Hinweis auf wahnhafte Störungen. Sinnestäuschungen und Ich-\nStörungen sind nicht vorhanden. Im Affekt depressiv vermindert, deutlicher\nKraft- und Energieverlust, Existenz-, Zukunftsängste und Ängste um seine\nGesundheit (seit der Blutvergiftung treten regelmässig Fieberschübe auf),\ninnere Unruhe, keine Gereiztheit, bei Belastung rasche Ermüdung und auch\ntlw. Schweissausbrüche. Er ist im Antrieb vermindert, jedoch psychomotorisch ruhig. Sozialer Rückzug ist vorhanden. Suizidalität wird verneint.\n\n7. Aktuelle Therapie:\nHerr A.________ kommt wöchentlich zu den Konsultationen. Aktuelle Medikation: Deprivita 900mg 1-0-0-0.\n8. Bisheriger Therapieverlauf:\nHerr A.________ befindet sich seit 26.06.2014 bei mir in psychiatrischpsychotherapeutischer Behandlung. In den ersten Sitzungen versuchte Herr\nA.________ \"sein Gesicht zu wahren\". Doch im weiteren Therapieverlauf gelang es ihm, Vertrauen zu fassen und seine Geschichte, die sehr stark\nschambesetzt ist, zu erzählen. Das entlastet ihn sehr, da er, wie oben schon\nerwähnt, sein soziales Umfeld nicht belasten wolle. In den Konsultationen\ngeht es um eine Stabilisierung und Verringerung der depressiven Symptomatik.\n\n9. Geplante therapeutische Massnahmen:\nEs werden weiterhin Konsultationen im wöchentlichen, fallweise je nach Belastung von Herrn A.________, auch zwei Sitzungen pro Woche stattfinden.\n10. Arbeitsfähigkeit aktuell und in Zukunft:\nSeit Behandlungsbeginn bei uns (26.06.2014) ist Herr A.________ bis dato\nzu 100% arbeitsunfähig. Der Zeitpunkt einer zukünftigen Arbeitsfähigkeit ist\naktuell noch nicht abschätzbar.\n11. Ist die Anmeldung bei der Eidg. Invalidenversicherung erfolgt: Nein.\n\n3.3.2 Im Bericht vom 7. September 2015 bestätigt Dr.med. G.________ die Diagnose vom 13. Oktober 2014 und verweist auch in den übrigen Punkten auf diesen Bericht (BK-act 18). Zu Biographie und sozialer Anamnese ergänzt er, der\nKläger sei seit dem letzten Bericht intensiv damit beschäftigt, die vom Sicherungsfond gegen ihn angestrebte Pfändung von mehreren Millionen Franken abzuwenden und eine für ihn günstigere Lösung zu verhandeln. Betreffend Krankheitsentwicklung und frühere Krankheitsepisoden halte der Kläger fest, vor seiner\nzivilrechtlichen Verurteilung im Zusammenhang mit seinem Stiftungsratsmandat\nin einer R.________ habe er weder somatische noch psychische Beschwerden\ngekannt, seither seien sowohl somatische Beschwerden wie Infektionen und\nausgeprägte Magenbeschwerden als auch depressive Symptome aufgetreten.\n\n"}