{"Signatur": "SZ_VG_003", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2017-06-14", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2016-116_2017-06-14.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "ae4e927487c52fdf03d9775d0931016a"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2016-116_2017-06-14.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/I_2016_116_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f23b4986857d7208c39bdd39745173749a8d9fb5a3b471a3a5c3e07d14171a1301648c2f2fc36858c6a479d3ea7ada8ee5d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f23b4986857d7208c39bdd39745173749a8d9fb5a3b471a3a5c3e07d14171a1301648c2f2fc36858c6a479d3ea7ada8ee5d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=I_2016_116", "Checksum": "87e6def6f00bb28b5539b369312175f0"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["I 2016 116"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.06.2017 I 2016 116"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  1. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Invalidenversicherung (Zeitpunkt der Rentenaufhebung) | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:27:13", "Checksum": "83c43bd88190f3027bd8c852aa34270d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.06.2017 I 2016 116\nRegeste:\nInvalidenversicherung (Zeitpunkt der Rentenaufhebung) | Invalidenversicherung\n\nVerwaltungsgericht des Kantons Schwyz\nKammer I\n\nI 2016 116\nI 2016 117\n\nEntscheid vom 14. Juni 2017\n\nBesetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident\nDr.med. Urs Gössi, Richter\nDr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter\nMLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch Rechtsanwalt B.________\n\ngegen\n\nIV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n\nGegenstand Invalidenversicherung (Zeitpunkt der Rentenaufhebung/\nRückerstattungsverfügung vom 3. Oktober 2016)\nSachverhalt:\n\nA. A.________ (geb. am ________) war zuletzt bis Ende Februar 2001 als\nHilfsarbeiter in der C.________ AG in D.________ erwerbstätig gewesen. Die IV-\nStelle des Kantons E.________ sprach ihm aufgrund der Diagnosen \"generalisiertes Angstsyndrom und dissoziative Bewegungsstörung\" sowie \"Verdacht auf\nessentiellen Tremor\" mit Wirkung ab 1. April 2001 eine ganze IV-Rente zu (IV-\nGrad 100%). Mit Verfügung vom 20. Juli 2010 wurde zudem rückwirkend ab 1.\nAugust 2008 eine Hilflosenentschädigung leichten Grades gewährt.\n\nB. Nach dem Umzug in den Kanton Schwyz leitete die IV-Stelle Schwyz im\nNovember 2012 ein Revisionsverfahren ein. Vom 14. Mai 2013 bis 19. Juni 2013\nwurde A.________ observiert, worauf mit Verfügung vom 26. Juli 2013 die Hilflosenentschädigung wegen Verdachts auf unrechtmässigen Leistungsbezug sistiert wurde. Nach Durchführung einer interdisziplinären Begutachtung (mit Gutachten vom 23. Januar 2015) und gestützt auf eine Stellungnahme des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 3. Februar 2015 sistierte die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. Februar 2015 die Rentenleistungen. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. November 2015 die\nIV-Rente rückwirkend per 1. April 2001 und die Hilflosenentschädigung rückwirkend per 1. August 2008 auf. Mit Verfügungen vom 24. November 2015 forderte\ndie IV-Stelle von A.________ ab 1. November 2010 ausgerichtete Hilflosenentschädigung im Gesamtbetrag von Fr. 15‘324.-- sowie Rentenleistungen von insgesamt Fr. 121‘100.-- zurück.\n\nC. Dagegen beschwerte sich A.________ beim Verwaltungsgericht. Mit Entscheid I 2015 125+127 vom 3. Februar 2016 vereinigte das Verwaltungsgericht\ndie gegen die Aufhebungs- und Rückforderungsverfügungen erhobenen Beschwerden und hiess die Beschwerden insoweit im Sinne der Erwägungen gut,\nals es die Verfügungen vom 10. und 24. November 2015 (betreffend Invalidenrente) mit der Feststellung abänderte, dass die IV-Stelle den Beginn der rückwirkenden Aufhebung der Invalidenrente neu festzulegen und die zurückzufordernden Rentenleistungen entsprechend neu zu bemessen habe. Im Übrigen wies\ndas Verwaltungsgericht die Beschwerden (namentlich betreffend Hilflosenentschädigung) ab.\n\nD. Eine gegen diesen VGE I 2015 125+127 erhobene Beschwerde hat das\nBundesgericht mit Urteil 9C_218/2016 vom 12. Mai 2016 abgewiesen, soweit es\ndarauf eingetreten ist.\n\n2\nE. In der Folge hat die IV-Stelle am 8. September 2016 verfügt, dass die IV-\nRente rückwirkend per 31. Mai 2013 aufgehoben werde. Dagegen reichte\nA.________ am 5. Oktober 2016 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein mit\nden folgenden Anträgen (Verfahren I 2016 116):\n\n1. Die Verfügung vom 08. September 2016 sei aufzuheben.\n2. Die IV-Rente sei rückwirkend per 31. Januar 2015 aufzuheben.\n3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.\n\nF. In einer weiteren Verfügung vom 3. Oktober 2016 hat die IV-Stelle die\nzurückzuerstattenden IV-Renten für den Zeitraum vom 1. Juni 2013 bis 28. Februar 2015 auf Fr. 49‘160.-- festgelegt. Gegen diese Verfügung reichte\nA.________ ebenfalls am 5. Oktober 2016 beim Verwaltungsgericht eine weitere\nBeschwerde ein (Verfahren I 2016 117). Er beantragt, das Verfahren sei zu sistieren bis ein Entscheid in der Hauptsache hinsichtlich der Verfügung vom 8.\nSeptember 2016 gefällt wurde (unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der IV-Stelle).\n\nG. Nach Eingang der Mitteilung vom 11. Mai 2017, wonach die Vergleichsbemühungen gescheitert seien, wurde das gerichtliche Verfahren fortgesetzt. Mit\nVernehmlassung vom 19. Mai 2017 stellte die IV-Stelle folgende Anträge:\n1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde(n) sei(en) abzuweisen.\n2. Eventualiter sei der Zeitpunkt der Rentenrückforderung auf den 31. August\n2013 festzulegen.\n3. Unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.\n\nDer Beschwerdeführer verzichtete am 8. Juni 2017 unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (Urteil Nr.\n61838/10 vom 18.10.2016) auf die Erstattung einer weiteren Stellungnahme.\n\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n1. Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass die ursprünglich von der IV-Stelle\nE.________ zugesprochenen IV-Rentenleistungen rückwirkend aufzuheben sind.\nStreitig ist im Wesentlichen die Festlegung des massgebenden Stichtages.\nWährend die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung vom 8. September\n2016 eine rückwirkende Aufhebung der IV-Rente per 31. Mai 2013 angeordnet\nhat, vertritt der Beschwerdeführer sinngemäss den Standpunkt, dass die IV-\nRente rückwirkend per 31. Januar 2015 aufzuheben sei.\n\n"}