{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-06-26", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-36_2018-06-26.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "701cea7e0d6754d39872cfcaec198b77"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-36_2018-06-26.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2018_36_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f225fe8eafe49f07ddb284d78d461f53e27c5dacce4dd679a59a20cee49f8bd5acb589e2b2af9cb4a4431daf5234b24ce3d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f225fe8eafe49f07ddb284d78d461f53e27c5dacce4dd679a59a20cee49f8bd5acb589e2b2af9cb4a4431daf5234b24ce3d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2018_36", "Checksum": "f8b095978aa64b87e96801c2e37ef453"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2018 36"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 26.06.2018 II 2018 36"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Ergänzungsleistungen (Krankheitskosten) | Ergänzungsleistungen"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:24:21", "Checksum": "69f882088f8677e6ab60f6a3cb509020", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 26.06.2018 II 2018 36\nRegeste:\nErgänzungsleistungen (Krankheitskosten) | Ergänzungsleistungen\n\nVerwaltungsgericht des Kantons Schwyz\nKammer II\n\nII 2018 36\n\nEntscheid vom 26. Juni 2018\n\nBesetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident\nDr.oec. Andreas Risi, Richter\nDr.iur. Frank Lampert, Richter\nMLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch seine Ehefrau B.________, ebenda\n\ngegen\n\nAusgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53,\n6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n\nGegenstand Ergänzungsleistungen (Krankheitskosten)\nSachverhalt:\n\nA. A.________, geboren am ________ 1958, ist stark pflegebedürftig und wird\nvon seiner Ehefrau zu Hause gepflegt. Er bezieht von der Invalidenversicherung\nzusätzlich zur Rente eine Hilflosenentschädigung schweren Grades. Zudem bezieht er Ergänzungsleistungen.\n\nB. Am 14. August 2017 reichte A.________ der Ausgleichskasse des Kantons\nSchwyz eine Rechnung des C.________ (Heim) vom 8. August 2017 ein, wonach er für seinen Aufenthalt auf der Pflegeabteilung des C.________ (Heim)\nvom 22. Juli 2017 bis 2. August 2017 (12 Tage) einen Betrag von Fr. 2'396.40 zu\nbezahlen hat, welcher sich wie folgt zusammensetzt (Vi-act. 1):\n\nProdukte-Nr. / Bezeichnung Menge Einheit Preis Betrag\n\nPensionspreis EZ 12 Tag 130.00 1'560.00\n22.07.2017 - 02.08.2017\n\nPflegetaxe Stufe 5 Anteil Bewohner 12 Tag 21.60 259.20\n22.07.2017 - 02.08.2017\n\nPflegetaxe BESA 5 Anteil öffentl. Hand 12 Tag 48.10 577.20\n22.07.2017 - 02.08.2017\nTotal 2'396.40\n\nC. Mit Verfügung vom 26. September 2017 betreffend Krankheits- und Behinderungskosten vergütete die Ausgleichskasse Schwyz nach einem Abzug für\nVerpflegungskosten von Fr. 258.-- und einem Abzug für Hilflosenentschädigung\nvon Fr. 741.60 einen Betrag von Fr. 1'396.80 (Vi-act. 2).\n\nD. In der Einsprache vom 1. Oktober 2017 verlangte B.________, die Ehefrau\nund Vertreterin von A.________, von der Ausgleichskasse Schwyz, ihr die gesetzlichen Grundlagen für diese Abzüge zu erläutern (Vi-act. 3).\n\nE. Mit Einspracheentscheid (Einsprache-Nr. 1153/17) vom 20. Februar 2018\nwies die Ausgleichskasse Schwyz die Einsprache im Sinne der Erwägungen ab.\n\nF. Gegen den Einspracheentscheid vom 20. Februar 2018 erhebt\nA.________, vertreten durch B.________, rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen:\n1. Die Verfügung vom 26. September 2017 sei aufzuheben und wie folgt zu ändern: Die Beschwerdegegnerin habe dem Beschwerdeführer die Kosten von\nFr. 741.60 zu vergüten und keinen Abzug von der Ergänzungsleistung sowie\nder Hilflosenentschädigung vorzunehmen.\n\n2\n2. Die Beschwerdegegnerin habe auch in Zukunft die entstandenen Kosten für\nPflege, Hilfe und Betreuung für einen vorübergehenden Aufenthalt in einem\nSpital oder Heim (abzüglich Bewohneranteil) zu vergüten.\n3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.\n\nG. In der Vernehmlassung vom 4. April 2018 beantragt die Vorinstanz die\nAbweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit darauf einzutreten sei.\n\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n1. Der Beschwerdeführer bezieht von der Invalidenversicherung zusätzlich zur\nRente eine Hilflosenentschädigung schweren Grades (vgl. Art. 42 ff. des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20] vom 19.6.1959)\nvon monatlich Fr. 1'880.--, was pro Tag Fr. 61.80 ergibt (Vi-act. 6). Die Vorinstanz hat deswegen für den Aufenthalt des Beschwerdeführers im C.________\n(Heim) vom 22. Juli 2017 bis 2. August 2017 (12 Tage) einen Abzug von\nFr. 741.60 (12 x 61.80) vorgenommen. Der Beschwerdeführer ist damit nicht einverstanden und beantragt, auf einen Abzug wegen der Hilflosenentschädigung\nzu verzichten. Dies gilt es nachfolgend zu prüfen.\n\nNicht (mehr) bestritten ist der Abzug für die Verpflegungskosten in Höhe von\nFr. 258.--.\n\n1.1.1 Gemäss Art. 4 Abs. 1 lit. d des Bundesgesetzes über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30)\nvom 6. Oktober 2006 haben Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie Anspruch haben auf eine Rente oder eine Hilflosenentschädigung der Invalidenversicherung\n(IV) oder ununterbrochen während mindestens sechs Monaten ein Taggeld der\nIV beziehen.\n\n1.1.2 Nebst der jährlichen Ergänzungsleistung kennt das ELG als weitere Leistungsart die Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 3 Abs. 1\nlit. b ELG). Diese bestehen gemäss Art. 14 Abs. 1 ELG in der Vergütung von\nausgewiesenen, im laufenden Jahr entstandenen Kosten an Bezüger einer jährlichen Ergänzungsleistung für u.a. Hilfe, Pflege und Betreuung zu Hause sowie in\nTagesstrukturen (vgl. Art. 14 Abs. 1 lit. b ELG).\n\nDie Kantone bezeichnen im Einzelnen die Kosten, die nach Art. 14 Abs. 1 ELG\nvergütet werden können, wobei es ihnen offen steht, die Vergütung auf im Rahmen einer wirtschaftlichen und zweckmässigen Leistungserbringung erforderliche\nAusgaben zu beschränken (Art. 14 Abs. 2 ELG; vgl. VGE II 2016 95 vom\n\n"}