{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-06-26", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-35_2018-06-26.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "73f42dfc9946b565b6868e1bf4df18fe"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-35_2018-06-26.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2018_35_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2fe8e5a6e50450d25ca63fc14fc1ad7655ccc60602cd086f9de50831bfa86f349c0b833b1a25eec652476dd33d7f66161d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2fe8e5a6e50450d25ca63fc14fc1ad7655ccc60602cd086f9de50831bfa86f349c0b833b1a25eec652476dd33d7f66161d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2018_35", "Checksum": "6df742646c4c8c3f54d1a385ef0aaf89"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2018 35"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 26.06.2018 II 2018 35"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schwytz  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Svitto  2. Kammer"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kammergericht"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Ergänzungsleistungen (Vermögensverzicht) | Ergänzungsleistungen"}], "ScrapyJob": "446973/76/536", "Zeit UTC": "22.02.2026 23:24:24", "Checksum": "ae8b4d23cfeb14c630b1bd55f66c1bfd", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 26.06.2018 II 2018 35\nRegeste:\nErgänzungsleistungen (Vermögensverzicht) | Ergänzungsleistungen\n\n3.2.3 Bezüglich 2012 ergäben sich analog zur Berechnung der Verwaltung folgende Positionen (vgl. angefochtenen Einspracheentscheid Ziff. 17 [Vi-act. 46-\n7/11]):\n7\nVermögen Ende 2011: Fr. 476'246.--\nNettoeinkommen (gemäss Steuerveranlagung Ziff. 820) + Fr. 2'438.--\n(wohl eher Fr. 8'260.-, d.h. Fr. 7'500 Erwerbseinkommen\n+ Fr. 760 Wertschriftenertrag)\nAuszahlung PK-Guthaben (Fälligkeit 1.1.2012) + Fr. 224'158.--\nZwischentotal = Fr. 702'842.--\nAusgaben 2012 gem. Berechnung der Verwaltung - Fr. 184'933.--\nTheoretisches Vermögen Ende 2012 = Fr. 517'909.--\nVermögen Ende 2012 gemäss Steuerveranlagung - Fr. 173'067.--\nUngeklärte Vermögensabnahme = Fr. 344'842.--\n\nEine Vermögensabnahme von Fr. 340'000.-- sei somit nicht zu beanstanden.\n\n3.2.4 Weiter mache die Beschwerdeführerin geltend, das PK-Guthaben von\nFr. 224'158.-- sei schon Ende 2011 nach der Auszahlung eines ersten Betrages\nvon Fr. 213'483.-- im Verlaufe 2011 erfolgt.\n\nFalls die Auszahlung dieser Fr. 224'158.-- entgegen der Fälligkeit (1.1.2012) bereits Ende 2011 erfolgt ein sollte, sei konsequenterweise dort ein entsprechendes\nVerzichtsvermögen zu berücksichtigen, während sich die Abnahme 2012 analog\nreduzieren würde. Das Gesamtergebnis bliebe praktisch unverändert. Dies zeige\ndie provisorische/summarische Vergleichsrechnung:\n\nVermögen Ende 2010: Fr. 190'545.--\nEinkünfte 2011 Fr. 56'250.--\nWertschriftenerträge Fr. 40'789.--\nErste PK-Auszahlung Fr. 213'482.--\nZweite PK-Auszahlung Fr. 224'158.--\nZwischentotal Fr. 725'224.--\nVermögen Ende 2011 - Fr. 476'246.--\nVermögensabnahme 2011 Fr. 248'978.--\n\nLebenskosten Fr. 50'000.--\nSchulden Fr. 26'895.--\nStammanteilveränderung Fr. 8'000.--\nZwischentotal Fr. 84'895.--\n\nTotal ungeklärte Vermögensabnahme 2011 rund: Fr. 164'000.--\n\nZusammen mit den rund Fr. 120'000.-- im Jahr 2012 (Fr. 344'842.-- minus\nFr. 224'158.--) ergäben sich somit Fr. 284'000.-- statt Fr. 340'000.-- gemäss der\nBerechnung der Verwaltung. Würden hierzu die Fr. 47'000.-- Vermögensverzicht\nfür das Jahr 2013 gezählt und die jährliche Verminderung von Fr. 10'000.-- ange-\n8\nrechnet, resultiere immer noch ein anrechenbarer Verzicht von rund\nFr. 300'000.--, was zur Abweisung des Gesuches führe.\n\n3.2.5 Bezüglich 2013 beantrage die Beschwerdeführerin einen um Fr. 2'509.--\ngeringeren Vermögensverzicht von Fr. 44'491.--. Eine summarische Überprüfung\nzeige, dass die Verwaltung auch hier zu Gunsten der Beschwerdeführerin gerechnet habe (angefochtener Einspracheentscheid Ziff. 19):\n\nVermögen Ende 2012: Fr. 154'987.--\nEinkünfte 2013 Fr. 22'094.--\nZwischentotal Fr. 177'072.--\n\nLebenskosten Fr. 50'000.--\nSchulden Fr. 18'089.--\ndiv. Ausgaben (Betrag gem. Berechnung der Verwaltung) Fr. 19'320.--\nZwischentotal Fr. 87'409.--\n\nTotal ungeklärte Vermögensabnahme 2012: Fr. 89'663.--\n\nDie beantragte Reduktion sei keinesfalls gerechtfertigt.\n\n3.2.6 Es erscheine gerechtfertigt, das Vermögen entgegen der Verfügung nicht\nmit Fr. 26'678.--, sondern nur mit Fr. 6'678.-- anzurechnen, da der Stammanteil\nder Unternehmung der Beschwerdeführerin infolge Überschuldung nicht mehr\ndem Nominalwert entspreche. Selbst in diesem Fall liege der EL-rechtliche Einnahmenüberschuss immer noch bei deutlich über Fr. 20'000.-- (angefochtener\nEinspracheentscheid Ziff. 20).\n\n3.2.7 Weiter stellte die Vorinstanz bei der Durchsicht der Akten fest, dass die\nVerwaltung die privaten Schulden per 2012 (Fr. 21'945.-- statt Fr. 18'089.--) und\nper Ende 2013 (Fr. 18'089.-- statt Fr. 7'676.--) zu hoch eingesetzt hatte. Die Sichtung der zahlreichen Belege zeige verschiedene Ausgaben, die bereits mit den\nFr. 50'000.-- für die (allgemeinen) Lebenskosten berücksichtigt worden seien. Ein\nLeasing sei zudem auch in der Unternehmung verbucht worden, womit die Frage\neiner allfälligen doppelten Anrechnung zu prüfen wäre. Insgesamt seien diverse\nPositionen sehr zu Gunsten der Beschwerdeführerin berücksichtigt worden. Weitere und detailliertere Abklärungen erübrigten sich. Selbst wenn das Bruttovermögen halbiert würde, würde die aufgrund der unbestrittenen Positionen bestehende Lücke von Fr. 10'930.-- (anerkannte Ausgaben von Fr. 37'230.--; Renteneinkünfte von Fr. 26'280.-- und Erträge aus Sparguthaben von Fr. 20.--) immer\nnoch deutlich übertroffen.\n\n"}