{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-04-19", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-33_2018-04-19.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "6a962b3b4135e7d19e3b3276de96bb3e"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-33_2018-04-19.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2018_33_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f21882cf341b43793f7964999110986a1334890c8ce150a8536bf2421f0f1c8b23f94f2a8dac0f44eb8d2480188153cd25d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f21882cf341b43793f7964999110986a1334890c8ce150a8536bf2421f0f1c8b23f94f2a8dac0f44eb8d2480188153cd25d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2018_33", "Checksum": "0fc2de889dc1b7a7308128e10a95a5f5"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2018 33"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. 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Frank Lampert, Richter\nMLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführer,\n\ngegen\n\nAusgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53,\n6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n\nGegenstand Ergänzungsleistungen (hypothetisches Erwerbseinkommen\nder Ehefrau)\nSachverhalt:\n\nA. A.________ (Jahrgang 1945) ist mit B.________ (Jahrgang 1956) verheiratet. A.________ arbeitete ab 1. September 1990 als Zuschneider bei der Badewannenfabrik D.________. Infolge eines Verhebetraumas im Februar 2006 erhält\ner seit 1. Januar 2008 eine UVG-Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 10% (VGE I 2008 101 vom 16.9.2008).\n\nA.________ bezieht seit 1. Dezember 2008 eine ordentliche Altersrente (Beschwerde S. 3 Ziff. 2.1)\n\nB. In den Akten findet sich der Einspracheentscheid der Ausgleichskasse des\nKantons Schwyz vom 3. April 2013, wonach A.________ mit Verfügung vom\n28. Dezember 2012 ein Anspruch auf Ergänzungsleistungen per 1. Januar 2013\nvon Fr. 851.-- zugesprochen wurde (Vi-act. 4 S. 2). In der EL-Berechnung wurde der Ehefrau B.________ ein hypothetisches Erwerbseinkommen von\nFr. 30'000.-- angerechnet. Dieser Einspracheentscheid ist, soweit ersichtlich, unangefochten in Rechtskraft erwachsen.\n\nC. Mit Verfügung vom 22. Dezember 2016 sprach die Ausgleichskasse des\nKantons Schwyz A.________ ab 1. Januar 2017 einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen von Fr. 27.-- sowie eine Prämienpauschale Krankenversicherung von Fr. 790.-- zu (Vi-act. 3-1/4). Im Berechnungsblatt zu dieser Verfügung\nwurde der Ehefrau B.________ wiederum ein hypothetisches Erwerbseinkommen von Fr. 30'000.-- angerechnet (vgl. Vi-act. 4-1/2).\n\nD. Am 4. Januar 2017 meldete sich B.________ bei der IV-Stelle Schwyz zum\nLeistungsbezug an. Am 10. April 2017 fand eine Vor-Ort-Abklärung statt. Im Abklärungsbericht Hilflosigkeit vom 12. April 2017 wurde zusammenfassend festgehalten, dass bei B.________ keine Hilflosigkeit im Sinne der Invalidenversicherung vorliege (IV-act. 1). Mit Verfügung vom 7. Juni 2017 wies die IV-Stelle\nSchwyz das Leistungsbegehren ab, weil kein Invaliditätsgrad von mindestens\n40% vorliege. In der Begründung wurde u.a. festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung nach der spezifischen Methode des Betätigungsvergleichs erfolge\nsowie dass die Einschränkungen im Haushalt 9% betragen (Vi-act. 26-3/8).\n\nE. Im Rahmen der periodischen EL-Revision ersuchte die Ausgleichskasse\nSchwyz A.________ am 4. Mai 2017 um Auskunft, ob seine Ehefrau einer Erwerbstätigkeit nachgehe. Für den Fall, dass die Ehefrau nicht erwerbstätig sei,\nwurde A.________ ersucht, detaillierte Arbeitsbemühungen (8-10 pro Monat,\nschriftliche Bewerbungen zusammen mit den Stelleninseraten, Absageschreiben\netc.) einzureichen. Sollten keine genügenden Arbeitsbemühungen zugestellt\n\n2\nwerden, werde für die Ehefrau ein hypothetisches Erwerbseinkommen von\nFr. 34'776.-- angerechnet. Am 27. April 2017 antwortete A.________, dass seine\nEhefrau wegen ihrer Gesundheit nicht arbeiten und nur teilweise Hausarbeiten\nerledigen könne (Vi-act. 20-3/3).\n\nF. Am 17. Mai 2017 verfügte die Ausgleichskasse Schwyz für A.________ für\ndie Zeit ab 1. April 2017 einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen von Fr. 0.--\nund Prämienpauschale Krankenversicherung von Fr. 790.-- (Vi-act. 24-1/3). Für\ndie Zeit vom 1. April 2017 bis 31. Mai 2017 forderte sie zu Unrecht ausgerichtete\nErgänzungsleistungen von Fr. 54.-- (2x Fr. 27.--) zurück. Im angefügten Berechnungsblatt wurde für B.________ ein hypothetisches Erwerbseinkommen von\nFr. 36'296.-- angerechnet (bzw. 2/3 davon nach Abzug Freibetrag von Fr. 1'500.--\n, somit Fr. 23'197.--) (Vi-act. 23-1/2).\n\nG. Mit Einsprache vom 17. Juni 2017 beantragte A.________, dass auf die\nAnrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens für B.________ zu verzichten sei (Vi-act. 25-1/5). In der Einsprache wurde u.a. geltend gemacht, dass\ndie Ehefrau des Versicherten am 15. Juni 2016 das 60. Altersjahr erreicht habe\nund aus diesem Grund auf die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens zu verzichten sei.\n\nH. Am 22. Dezember 2017 verfügte die Ausgleichskasse Schwyz für\nA.________ für die Zeit ab 1. Januar 2018 einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen von Fr. 0.-- und Prämienpauschale Krankenversicherung von Fr. 802.--\n(Vi-act. 28-1/4). Im angefügten Berechnungsblatt wurde für B.________ erneut\nein hypothetisches Erwerbseinkommen von Fr. 36'296.-- angerechnet (Vi-act. 29-\n1/2).\n\nI. Mit Einspracheentscheid (Nr. 1102/17) vom 31. Januar 2018 wies die Ausgleichskasse Schwyz die Einsprache von A.________ vom 17. Juni 2017 ab unter gleichzeitiger Bestätigung der EL-Verfügung vom 17. Mai 2017 (Vi-act. 35-\n5/6).\n\nJ. Mit Eingabe vom 5. März 2018 (Datum Postaufgabe) erhebt A.________\ngegen den Einspracheentscheid vom 31. Januar 2018 (Versand gleichentags)\nrechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den\nfolgenden Anträgen (Nummerierung durch das Gericht vorgenommen):\n\n"}