{"Signatur": "SZ_VG_002", "Spider": "SZ_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2018-06-26", "HTML": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-28_2018-06-26.html", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/loadTable", "Checksum": "e831b356281cf930af4d6c3a44ea6d49"}, "PDF": {"Datei": "SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-28_2018-06-26.pdf", "URL": "https://gerichte.sz.ch/vg/tribunavtplus/ServletDownload/II_2018_28_2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2902aef4030830a61c60b3484d8e1070c746fec4706c3b09cde35f8192573218589f5eb3ea4c73ca5fcf90e7577cdfd60d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77?path=2ea3265bbbf0121da8fa1a58cc2377f2902aef4030830a61c60b3484d8e1070c746fec4706c3b09cde35f8192573218589f5eb3ea4c73ca5fcf90e7577cdfd60d7631ab626b4db55c3f6deb72c3b0c77&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=II_2018_28", "Checksum": "8363a6b8d35c4b3e24c646ccf460b0df"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["II 2018 28"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwyz Verwaltungsgericht 2. 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Frank Lampert, Richter\nMLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber\n\nParteien A.________,\nBeschwerdeführer,\nvertreten durch Rechtsanwältin B.________,\n\ngegen\n\nAusgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53,\n6431 Schwyz,\nVorinstanz,\n\nGegenstand Ergänzungsleistungen (Vermögensverzicht)\nSachverhalt:\n\nA. A.________, geboren am ______ 1953, gelernter kaufm. Angestellter, bezieht seit 1. Januar 2017 eine (vorgezogene) AHV-Altersrente (Vi-act. 4-1/2). Am\n23. Mai 2017 (Eingangsdatum) meldete er sich bei der Ausgleichskasse des\nKantons Schwyz zum Bezug von Ergänzungsleistungen zur AHV-Rente an (Viact. 1-1/4).\n\nB. Mit Verfügung vom 12. Juni 2017 verneinte die Ausgleichskasse Schwyz\nfür A.________ infolge Einnahmenüberschuss einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen für die Zeit ab 1. Mai 2017 (Vi-act. 35-1/2). Im Berechnungsblatt zur\nEL-Verfügung wurde A.________ auf der Einnahmenseite ein Vermögensverzicht von Fr. 86'000.-- angerechnet (Vi-act. 36-1/2). Mit separatem Schreiben\nvom 12. Juni 2017 legte die Ausgleichskasse Schwyz A.________ dar, wie sich\nder Vermögensverzicht von Fr. 86'000.-- zusammensetze (Vi-act. 37-1/2). Am\n13. Juni 2017 erhob A.________ Einsprache gegen die Verfügung vom 12. Juni\n2017 (Vi-act. 38). Am 10. und am 18. Juli 2017 (Eingangsdatum) reichte\nA.________ weitere Stellungnahmen ein (Vi-act. 40-1/6; 41-1/10).\n\nC. Mit Einspracheentscheid (Einsprache-Nr. 1099/17) vom 5. Februar 2018\nwies die Ausgleichskasse Schwyz die Einsprache von A.________ unter gleichzeitiger Bestätigung der EL-Verfügung vom 12. Juni 2017 ab (Vi-act. 43-1/5; Bfact. 2).\n\nD. Mit Eingabe vom 26. Februar 2018 lässt A.________ gegen den Einspracheentscheid vom 5. Februar 2018 rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:\n1. Es sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 12. Juni 2017 aufzuheben.\n2. Es seien dem Beschwerdeführer Ergänzungsleistungen auszurichten.\n\n3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt.) zulasten der Beschwerdegegnerin.\n\nIn verfahrensmässiger Hinsicht wird zudem die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels beantragt.\n\nE. Mit Vernehmlassung vom 8. März 2018 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.\n\nF. In der Replik vom 9. April 2018 lässt der Beschwerdeführer folgende Anträge stellen:\n\n2\n1. Es sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 12. Juni 2017 aufzuheben.\n2. Es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer ab\n1.1.2017 jährliche Ergänzungsleistungen von mindestens Fr. 12'546.00 auszurichten.\n3. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer ab 1.1.2017 jährliche Ergänzungsleistungen von mindestens\nFr. 5'475.00 und ab 1.1.2018 solche von mindestens Fr. 9'276.00 auszurichten.\n4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt.) zulasten der Beschwerdegegnerin.\n\nG. Mit Duplik vom 26. April 2018 beantragt die Vorinstanz was folgt:\n1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, soweit damit die Zusprache von Ergänzungsleistungen beantragt wird.\n2. Eventualiter sei die Sache unter Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids sowie der vorangegangenen Verfügung zur Neubeurteilung\nund Neuverfügung an die Ausgleichskasse Schwyz zurückzuweisen.\n3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge gemäss Gesetz.\n\nDas Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n\n1. Soweit in der Beschwerde und der Replik die Aufhebung der EL-Verfügung\nvom 12. Juni 2017 beantragt wird, ist festzuhalten, dass der Einspracheentscheid\nan die Stelle der Verfügung tritt. Er ist alleiniger Anfechtungsgegenstand des\nerstinstanzlichen Beschwerdeverfahrens. Die Verfügung, soweit angefochten, hat\nmit Erlass des Einspracheentscheides jede rechtliche Bedeutung verloren (BGE\n131 V 407 Erw. 2.1.2.1 S. 412, 130 V 424 Erw. 1.1 S. 425; RKUV 2001 Nr. U 419\nS. 101 Erw. 2c; SVR 2005 AHV Nr. 9 S. 30 Erw. 1.1.3; vgl. auch 9C_539/2014\nvom 18.12.2014 Erw. 2.1). Es erweist sich deshalb als verfehlt, im vorliegenden\nVerfahren die Aufhebung der EL-Verfügung vom 12. Juni 2017 zu beantragen.\nAus den Ausführungen in der Beschwerde und der Replik ergibt sich indes mit\ngenügender Klarheit der Wille des Beschwerdeführers, dass er seine Vermögenssituation in der vorinstanzlichen EL-Berechnung anders beurteilt haben will.\nDer Anfechtungswille ist mithin gegen den Einspracheentscheid vom 5. Februar\n2018 gerichtet (vgl. hierzu auch U. Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, 2015,\nArt. 61 N 78).\n\n2. Mit dem angefochtenen Einspracheentscheid bestätigte die Vorinstanz die\nVerfügung, mit welcher ein EL-Anspruch des Beschwerdeführers für die Zeit ab\n1. Mai 2017 verneint worden war (Vi-act. 35-1/2). Der Beschwerdeführer bean-\n\n3\ntragt in der Replik (Anträge Ziff. 2 und 3) die Ausrichtung von Ergänzungsleistungen für die Zeit ab 1. Januar 2017 (hierzu nachfolgend Erw. 2.1.1ff.) sowie (Antrag Ziff. 3) für die Zeit über den 31. Dezember 2017 hinaus (hierzu nachfolgend\nErw. 2.2ff.).\n\n"}